Herzlich Willkommen beim Tri Team FFB !

NEWS: 

Mittwochs, Konditionstraining mit Babs in der Realschulturnhalle (für alle).

Samstags, Lauf Training um 9:20 Uhr (für alle).

Donnerstags, 01.12. & 08.12., Schwimm-Techniktraining von 20:00 - 21:00 Uhr (ausgebucht).

Am 03.12. beginnt die Winterlaufserie im Olympiapark.

Am 31.12. findet der Silvesterlauf Pfaffenhofen a.d. Glonn statt, für Läufer und Zuschauer.

03.12.2016 Nikolauslauf und Winterlaufserie München

Die Saison ruht seit ein paar Wochen und Triathleten kommen zur Ruhe, …oder nicht?

Eher nein! Mit gleich acht Athleten waren wir beim Nikolauslauf der Winterlaufserie im Olympiapark vertreten. Allen voraus lief Paul lange in der Führungsgruppe mit. Nach 33min überquerte er als siebter Gesamt und zweiter in seiner AK bei einem Starterfeld von über 1250 Teilnehmern die Ziellinie. Fabian folgte als 32. Gesamt in genau 37min. Nadja präsentierte sich ebenfalls in Bestform und kam in knapp 40 Minuten als zehnte Frau an, kurz vor Sven. Abteilungsleiterin Babs platzierte sich mit einer Zeit von 46 Minuten auf dem dritten Platz. Einen kleinen vereinsinternen Zielsprint lieferten sich Markus und Friedrich, die in 43 Minuten die 10km absolvierten, zugunsten Friedrichs übrigens ;). Julia beendete ihren ersten 10km Lauf in 57 Minuten. Gemeinsam belohnten sich die Sportler mit Lebkuchen und Erdinger Alkoholfrei im VIP-Bereich des Olympiastadions.

 

26.11.2016 Jahresabschlußfeier

30.10.2016 Frankfurt Marathon

Als letztes Highlight und Abschluss der Saison stand für Walter Hermes Ende November der Mainova Frankfurt Marathon auf dem Programm. Die flache und schnelle Strecke in Frankfurt sollte bei kühlen Temperaturen doch eigentlich perfekt sein, um eine neue Bestzeit aufzustellen.

Nachdem alle Ergebnisse der Vorbereitung grünes Licht gaben, war mein Ziel für Frankfurt eine Zeit unter 3h30min. Da dies für mich eine Verbesserung um knapp 15 Min bedeutete, hatte ich Respekt vor der Geschwindigkeit und entschied mich in der Vorbereitung für eine unorthodoxe Strategie: der München Marathon am 9.Oktober musste als „lockerer langer Testlauf“ herhalten. Physiologisch wahrscheinlich nur bedingt sinnvoll - aber psychologisch gaben die locker gelaufenen 3h42min in München mir Mut für Frankfurt.

„This is your day“, das Motto des Frankfurt Marathons, bewahrheitete sich für mich am 31. Oktober voll und ganz. Mit 8-12°C hatte ich so ziemlich das erste Mal bei einem Marathon kein Problem mit Überhitzen (unvorstellbar, wie René das auf Hawaii bei 38 Grad hinbekommen hat…). Nachdem das Feld die ersten paar Kilometer sehr dicht war, konnte ich danach mein Zielpace von 5min/km ziemlich gut und gefühlt locker durchziehen. Ein bisschen ungünstig waren hier nur die vielen Hochhäuser in Frankfurt, die das GPS Signal störten und die Pace-Anzeige stark schwanken ließen. Also hieß es, sich mehr auf das eigene Körpergefühl zu verlassen und bei den markierten km zu kontrollieren. Als ich dann gegen km 30 den 3h30min Pacemaker einholte, wusste ich, dass ich mein gesetztes Ziel schaffen würde. Mental gestärkt durch das Ergebnis aus München, einem konstantem Pace (das mich konstant andere Läufer in der Schlussphase überholen ließ),  dem eingeholtem Pacemaker und einem guten Gefühl in den Beinen, konnte ich die letzten km und den Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle nach 3:27:54 voll und ganz genießen.

Nächster Lauf : Wien Marathon am 23. April – noch 2 Plätze frei im Auto… :-)

16.10.2016 Porec Triathlon

Zum Abschluss der Saison ging es auch dieses Jahr noch einmal für Christian Jais nach Kroatien zum internationalen Triathlon in Porec. Nochmals stand eine anspruchsvolle Mitteldistanz an.

Dass mir der Wettkampf ganz gut liegt habe ich ja bereits letztes Jahr bewiesen, dementsprechend war meine Erwartungshaltung. Leider konnte ich meine eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen, aber die Leistung war nochmals ganz gut. Der Rennverlauf war allerdings denkbar ungünstig für mich. Nach dem Schwimmen, hat sich sehr schnell eine 5-köpfige Spitzengruppe gebildet. Leider musste ich die Verfolgung ganz alleine antreten und trotz größten Bemühungen konnte ich nicht aufschließen. So wechselte ich als 6. zum Laufen, wohlwissend dass ich sehr viel investiert hatte. Trotzdem konnte ich die ersten 10k noch relativ schnell laufen und kam sogar an die 4. und 5. Platzierten deutlich näher. Auf der zweiten Hälfte des Halbmarathons musst ich aber büßen. Auf der letzten Rille erreichte ich an diesem Tag das Ziel und konnte gerade noch Platz 6 retten. Der Akku war komplett leer. So gehe ich nun nach einer sehr erfolgreichen Saison in die Off-Season.

08.10.2016 IRONMAN World Championship Hawaii

Ein Traum ging für René Pfaffner vom Tri Team FFB in Erfüllung, als er sich für die Weltmeisterschaft des berühmtesten Langdistanzrennens über 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, und 42,2km Laufen auf Hawaii qualifizieren konnte.

Neun Stunden fünfunddreißig Minuten war der Schöngeisinger bei Spitzentemperaturen von 38Grad unterwegs und belegte damit den 218. Platz von den 2300 Weltbesten, qualifizierten Teilnehmern. 

Hawaii ist der Traum eines jeden Triathleten und ganz nach dem Motto „Wenn ich schon mal hier bin, nehme ich den Schleudergang in voller Stufe mit“ mischte sich René mitten rein in die über 2000 gleichzeitig starteten Athleten im 26Grad warmen Pazifik.

Nach gut einer Stunde war die erste Wechselzone erreicht und es galt den 180km langen Radteil zu bewältigen. Gegenwind und Seitenböhen kosteten viel Kraft, dennoch war Pfaffner bereits nach 5:08 Stunden zurück in der Wechselzone und machte sich auf den abschließenden Marathon. 38Grad im Schatten, den es auf Hawaii nicht gibt, erschwerten die Bedingungen einen optimalen Lauf abliefern zu können. Nicht für René! Das Rennen optimal eingeteilt hatte er nach 35km immer noch kraftvolle Beine und lief mit 3:16h eine neue persönliche Bestzeit auf den Marathon in einem Ironmanrennen. 

 

Fast betäubt vom Adrenalinschub, registrierte er beim Zieldurchlauf, wie vor ihm eingelaufene Finisher entkräftet von Sanitätern weggetragen wurden mussten. Der überglückliche Pfaffner hatte dafür aber keinen Blick mehr.

18.09.2016 Vierermannschaftszeitfahren

Nachdem für viele Triathleten die Saison bereits gelaufen ist hat sich ein Teil unserer Ligamannschaft auf den Weg zum BMW-Testgelände in Aschheim gemacht ums sich mal so richtig platt zu machen. Beim 4er Mannschaftszeitfahren gilt es 70km (9 Runden) im Team zurück zulegen. Die Konkurrenz war auch in diesem Jahr sau stark und die Bedienungen bei 10°C, starkem Wind & strömenden Regen eher "suboptimal". 

Dennoch kam ein DNS für Paul, Andy, Thomas und René nicht in frage. So konnten sie sich am Ende über einen Schnitt von über 42km/h und Platz 21 freuen. "Von der Platzierung her nicht, was wir uns erhofft haben aber wir haben riesig Spaß gehabt und das stand für uns an oberster Stelle" sind sich die Vier einig.

17.09.2016 Challenge Gran Canaria

Bei der Premiere der Challenge Mogan auf Gran Canaria konnte Christian eine weitere Top Ten Platzierung erreichen. 

 

Der Rennverlauf lässt sich kurz und knapp beschreiben: 

Schwimmen und vor allem Laufen TOP, Rad fahren FLOPP! Nach sehr solidem Schwimmen begannen die Probleme auf dem Rad. Mit der technisch anspruchsvollen Radstrecke kam ich leider überhaupt nicht zu recht und so verlor ich vor allem in den Abfahrten sehr viel Zeit! Für so einen Kurs braucht man einfach mehr Routine auf der Zeitfahrmaschine. Irgendwann beschloss ich dann einfach locker zu bleiben und einen anständigen Halbmarathon "hinten drauf" zu laufen. Dies ist mir bei äußerst heißen Bedingungen gelungen. Im Gegensatz zum Rad fielen mir die Anstiege beim Laufen eher leicht! Fazit: Jedes Rennen läuft anders und man muss sich darauf einstellen (können). 

10.09.2016 Spartan Race Oberndorf

 

Als Jäger und Sammler ließ ich es mir auch dieses Jahr nicht nehmen mit einem Freund zur Vervollständigung der Trifecta zum Spartan Race nach Oberndorf in Tirol zu fahren.  Trifecta bedeutet in einem Kalenderjahr die Distanzen Sprint (5+km) Super (13+km) und Beast (20+km) der Hindernis-Rennserie zu absolvieren. Da wir im April schon die kurze Distanz im Münchner Olympiapark hinter uns gebracht hatten, mussten wir am 10. und 11. September nur noch Beast und Super laufen. 

Dass die angegebenen Distanzen nur ganz grobe Mindestlängen sind, kannten wir schon vom letzten Jahr. Und so waren wir auch nicht überrascht, dass aus den 20+km beim Beast am Samstag am Ende ca. 26km mit nicht zu verachtenden 1600HM wurden. Neben einer wahnsinnig tollen Strecke, die quer durch Wälder, einen Steinbruch, Flüsse, Skipisten, Kuhweiden, Entwässerungsgräben, Bergseen, etc. führte, wartete auf uns strahlender Sonnenschein, tolle Stimmung und den ganzen Tag ein unglaublicher Blick auf den wilden Kaiser.

Auf der Strecke galt es diverse Hindernisse zu überwinden: Steinkugeln tragen, Holzstämme tragen, Eisenketten tragen, Sandsäcke tragen. Über Holzwände, unter Stacheldraht. Durch Schlamm und Gebirgsseen. Seile hoch, Seile runter. etc... Der anstrengendste Abschnitt war für die meisten wohl ein Aufstieg mit insgesamt knapp 900HM an einem Stück (und die 25kg Sandsack, die es für die letzten 100HM auf die Schultern gab). Hier habe ich dann auch eine deutliche Leistungssteigerung durch das letzte halbe Jahr Triathlon-Training gemerkt: Wo ich Sandor letztes Jahr noch hinterher gehechelt bin (und zu den 95% gehörte, die immer mal wieder einen Moment Pause im Hang machen), musste ich dieses Jahr oben 5 - 10 Minuten auf ihn warten… Ein weiteres persönliches Highlight war für mich, dass ich bei meinem 6. Spartan Race das erste Mal beim Speerwurf getroffen habe. Klingt nicht besonders beeindruckend, die Erfahrung (auch die eigene) zeigt aber dass hier 9 von 10 Spartanern nicht treffen. Nicht treffen oder ein Hindernis nicht zu schaffen bedeutet beim Spartan Race 30 Burpees zur Belohnung. Davon sind wir bis kurz vor Ziel ziemlich verschont geblieben. Am Ende wurde es dann aber nochmals richtig knackig: Um den Zuschauern im Ziel etwas zu bieten waren hier mehrere kräftezehrende Hindernisse aneinander gereiht. Horizontal über ein Seil klettern, 5m Seil nach oben, Monkey Bars („hangeln“), 100m durch Schlamm und unter Stacheldraht robben... Hier war nach der langen Beats Strecke einfach die Luft raus und so gab es zum Abschluss doch noch ein paar Burpees.

Der Super am Sonntag war von der Strecke her eine gekürzte Variante des Beast und kam wahrscheinlich auf knappe 16 bis 18km (ich verlasse mich da auf die Angaben der anderen Läufer, da mir meine Garmin für diese Art Läufe zu schade ist...) und hatte auch so einiges an Höhenmeter zu bieten. Das größte Handicap waren am Sonntag dann die eigenen Beine, da diese die lange Distanz vom Samstag noch nicht ganz verdaut hatten. Aber auch hier ging es mir dank ausgiebigen Triathlon-Grundlagentraining deutlich besser als noch vor einem Jahr. So haben wir die Hindernisse kurz vor Ziel am Sonntag dann auch alle geschafft und konnten glücklich und zufrieden mit uns das letzte Stück der Trifecta-Medaille 2016 in empfang nehmen. (Um dann erstmal 2h zu duschen…)

Der nächste Hindernislauf in meinem Programm ist übrigens der Braveheart-Battle am 11. März 2017 in Bischofsheim an der Rhön. Der umfasst 30+km und als extra Hindernis das nicht zu kalkulierende Wetter Anfang März... Mitläufer willkommen. Auf der Strecke gibt es Nutella-Brote als Verpflegung!

04.09.2016 Challenge Walchsee-Kaiserwinkl

 

Zur Challenge Walchsee sind dieses Jahr gleich acht unserer Triathleten gefahren um die Saison mit einem kleinen Höhepunkt gebührend zu verabschieden. Neben dem offenen Rennen fand dieses Jahr auch die ETU-Europameisterschaft statt, an der Babs und René teilnahmen. Paul, Wieland, Wolfgang, Friedrich, Carolin und Fabian gingen eine Stunde später zu Wasser. Durch den Rolling Start wusste man nie genau an welcher Position man steht aber ein gemeinsames Anstellen der Tri Team FFB Athleten machte das Ganze doch etwas gemeinschaftlicher. Paul, Wieland und Fabian starteten im ersten Block mit der Zielzeit „Unter 30 min“. Nach 29 Minuten stieg Fabian aus dem Wasser und wechselte problemlos auf das Rad. Paul und Wieland holten aber schnell auf und die drei fuhren die 90km lange Strecke in ca. 2:30h ab. Auch Carolin benötigte keine 2:40h für die zwei Runden mit 1200HM.

René konnte bereits nach 2:19h vom Rad steigen und lief den abschließenden HM mit einem starken 4er Pace ab. 4:17h Zielzeit legte er damit vor und belegte den 5. Platz seiner gut besetzen AK 30. Gleichzeitig löst er damit sein Ticket für "The Championship". Barbara hatte kleinere Probleme beim Laufen aber konnte sich ebenfalls auf dem 5. Platz ihrer AK55 platzieren. Wolfgang und Fabian trafen auf der Laufstrecke aufeinander und motivierten sich gegenseitig noch einmal alles zu geben. Nach 4:35h erreichte Paul das langersehnte Ziel genau 20 Minuten vor Fabian. Carolin legte bei ihrer ersten Halbdistanz mit 5:09h ordentlich vor und belegte trotz europaweiter Konkurrenz den dritten Platz ihrer AK20. Wieland erreichte nach 5:01h das Ziel, gefolgt von Wolfgang in 5:40h und Friedrich in 5:43h. Ein schönes Rennen mit abwechslungsreicher Streckenführung. Nur die Organisation könnte noch ein wenig optimiert werden ;). Dennoch wird man in Zukunft mit Sicherheit weiterhin das Tri Team FFB am Start sehen.

31.08.2016 Ironman 70.3 Zell am See

Am Sonntag starteten Jörg und Thomas unter optimalen Vorraussetzungen beim Ironman 70.3 in Zell am See.

Nach einem soliden Schwimmen im Zeller See waren Beide nach etwas mehr als 30min bereits in der Wechselzone. Wegen der großen Wechselzone waren auch die Wechselzeiten verhältnismäßig lang. Danach wartete die anspruchsvolle Radstrecke auf Jörg und Thomas. Es waren ca. 1200hm zu bewältigen, wobei der größte Anteil sich auf etwa 13km, die letzten 2km mit 14%, verteilte. Auf dem Rad waren die hohen Temperaturen schon deutlich spürbar. Dennoch erreichten beide fast zeitgleich nach 2:40h die Wechselzone erneut und wechselten routiniert auf den abschließenden Halbmarathon. Durch die ständig steigenden Temperaturen waren die Beiden stetig gezwungen sich an den Verpeflgungsstationen zu kühlen. Während Jörg ohne größere Probleme sein Tempo durchlaufen konnte, hatte Thomas mit Verdauungsproblemen zu kämpfen. Schließlich erreichten Jörg und Thomas nach ca. 5:10h das Ziel.

 

Jörg: 5:07:34h Ges: 160 AK: 15

Thomas: 5:09:31h Ges: 189 AK: 30

28.08.2016 3MUC Triathlon

 

Es hat wohl an den Vorbereitungen vieler Vereinsmitglieder für den Walchsee Challenge am folgenden Wochenende gelegen, dass der 3MUC Triathlon in diesem Jahr von den Athleten des TriTeams nicht stark besucht wurde. Wie immer fand der Wettkampf über eine Sprint- und eine Olympische Distanz an der Regattastrecke der olympischen Spiele von 1972 in Oberschleißheim statt. Am Samstag, den 27. August starteten Tracy Warbrick und Wolfgang Weber auf der Sprintdistanz, am Sonntag, den 28. Michael Dietrich, Norbert Obermair und André Tittel auf der Olympischen Distanz. Der 3MUC Triathlon ist für seine einfache Streckenführung und die schnellen Wechsel bekannt. Die Schwimmdistanzen mit einer Länge von 400 Metern oder 1,5 Kilometern werden im 2,23 km langen Regattasee geschwommen. Der Grundwassersee ist glasklar und erlaubt auch im heißesten Sommer das Tragen eines Neoprenanzugs. Die Radstrecken von ca. 20 bzw. 40 Kilometern Länge werden rund um den See gefahren, wobei 4 oder 8 Runden auf dem doch etwas in die Jahre gekommenen Asphalt zu drehen sind. Auch die Laufstrecken führen in 2 oder 4 Schleifen (ca. 5 oder 10km) an der zentralen Tribüne entlang. Trotz Temperaturen über 30 Grad konnten alle Teilnehmer des TuS FFB gute Schlusszeiten erreichen. Tracy durchquerte den Erdinger Torbogen auf der Sprintdistanz nach 1:24, Wolfgang nach 1:04 Stunden. Auf der olympischen Distanz erreichte Michael nach 2:17h, Norbert nach 2:21h und André nach 2:22h das Ziel.

21.08.2016 Challenge Samorin

Nach 5 Wochen Rennpause von Roth fuhr Christian in die Slovakai zur Challenge Samorin. Er war schon sehr gespannt auf das Trainingszentrum in Samorin. 

 

So nun aber zum eigentlichem Rennbericht von Jaisi:

Nach für mich gutem Schwimmen in der Donau ging es aufs Zeitfahrrad. Dort wurde auf dem flachen Kurs von Anfang an Vollgas gegeben. Die Strecke kam meinen Fähigkeiten sehr entgegen. Mit einem starken Radsplit konnte ich mein Shiv in den Top Ten wieder abstellen. Mit doch etwas schweren Beinen aber eine Top Platzierung vor Augen ging es auf den abschließenden Halbmarathon. Auf der sehr kräftezehrenden Strecke konnte ich meine Top Ten Position verteidigen und sogar noch zwei Plätze gut machen. Jedes Rennen ist eben erst am Zielstrich zu Ende! Mit meiner gezeigten Leistung und dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und freue mich auf 2017! Dann heißt es "The Championship"!

21.08.2016 Allgäu Triathlon Immenstadt

Allgäu ist Kult im Triathlonsport! Letzten Sonntag stand die bereits 34. Auflage des ältesten Triathlon in Deutschland an und um das ganze noch zu krönen wurde hier die Deutsche Meisterschaft über die olympische Distanz ausgetragen. 

Leicht verregnet richteten Walter, Bernd und Familie Schaffert die Wechselzone ein und machten sich auf zum Schwimmstrart. 20,8° Neo erlaubt! Eine unglaublich motivierende Schwimmstrecke bei der man als Zuschauer nicht näher an den Athleten sein kann. Landgang, unter einer Brücke durch und direkt am Steg entlang bis man die letzten Meter zu Fuß absolvieren musste. Bereits auf dem Weg zur Wechselzone wurden die ersten Höhenmeter absolviert ;) Und es sollten mehr werden. Gleich zu Beginn musste man bei 17° Steigung ordentlich in die Pedalen treten. Auch hier waren, wie auf der kompletten Strecke, Zuschauer verteilt die ordentlich Stimmung machten. Nach 20km war der höchste Punkt erreicht und es ging flott mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h zurück in die Wechselzone. Nach einem Schlenker ging es zum gefürchteten Kuhsteig. Unglaublich steil ging es hier auf aufgeweichtem Boden nach oben, sodass einige Teilnehmer zum gehen gezwungen waren. Das letzte und eigentliche Highlight war dann aber doch der Zieleinlauf. Fast schon so viel Publikum wie bei einem Ironmanrennen nahmen die Finisher in empfang. 

Eine unglaublich gelungene Veranstaltung die jeder Triathlet mal selber erlebt haben sollte! Fabian benötigte für die anspruchsvolle Kurzdistanz 2:27h und belegte Damit den 75. Platz gesamt von ca. 1000 Teilnehmer. Nur zwei Minuten später erreichte Bernd das Ziel vor Carolin (2:45h) Friedrich (2:59h) und Walter (3:08h). Deutscher Meister wurde Johannes Hinterseer in 2:11h.

15.08.2016 Wörthsee Schwimmen

Die Wörthseedurchquerung hat bei der Triathlonabteilung des TuS FFB bereits Tradition. Jeweils im August, wenn sich die Saison dem Ende zuneigt, treffen sich die Sportler des Tri Team FFB, um gemeinsam den heimatlichen Badesee zu durchqueren. 

Gestartet wurde wieder an der Wasserwachtstation im Bereich der großen Liegewiese südlich von Bachern. Ziel der diesjährigen Ausgabe war der frisch renovierte Augustiner Biergarten in Wörthsee. Die Strecke vorbei an der Mausinsel hat eine Länge von 3300 m, wegen der schwierigen Orientierung kommen aber gerne ein paar Meter hinzu.

Offiziell eigentlich eine Gemeinschaftsveranstaltung ohne Wettkampfcharakter wird die Durchquerung doch gerne als internes Kräftemessen der schnellsten Schwimmer genutzt. Jochen, der in diesem Jahr schon einige Male seine tolle Form beweisen konnte, erreichte das Ufer schon nach 47 Minuten kurz vor Steffen. Bernd folgte als nächster nach 53 Minuten, jeweils knapp dahinter erreichten Kerstin, Dirk und Fabian das Ufer. Insgesamt 17 Sportler finishten in Wörthsee, wo dann auch die verdiente Stärkung in Form von Brezen und Weißwürsten wartete.

Weiter Zeiten: André 61 min, Paul 62 min, Hans 64 min, Johann 66 min, Wolfgang 67 min, Claudia 69,  min, Michi 71 min, Steffi 76 min, Kim 82 min, Friedrich 91 min, Beate 110 min

14.08.2016 Ironman 70.3 Wiesbaden

Betrachtet man die Radstrecke, spricht man beim Ironman 70.3 Wiesbaden (1,9 - 90 - 21,1) von einem der härtesten Rennen der 70.3 Serie in Europa. Mit ihren 1600 HM und komplizierten Abfahrten ist die technisch sehr anspruchsvolle, Radstrecke eine Herausforderung.

Dieser Herausforderung stellten sich Ingmar, Stefan und René am vergangenen Sonntag bei hochsommerlichen Wetterbedingungen. Während sich unsere 3 Jungs am Samstag noch gemütlich zum Eis essen trafen, hieß es dann am Sonntag zeitig aufstehen - 08:10 ertönte der Startschuss zum Rolling-Swimstart am Raunheimer Waldsee.

Der Rand des Sees war durchweg schlammig, sodass einige Starter sowohl beim Ein- als auch beim Ausstieg bis zur Hüfte stecken blieben und Hilfe benötigten, ein aufheiterndes Bild - für die Zuschauer.

Schnell wechselten unsere Drei auf´s Rad, wo zunächst schnelle 15 km auf sie warteten bevor es hügelig wurde. "Dass die Radstrecke ordentlich Höhenmeter und die ein oder andere schwierige Stelle bietet, wusste ich - daher war ich nicht schockiert, aber dennoch äußerst überrascht." sagte René nach dem Zieleinlauf. Stefan ergänzt weiter: "Ich habe mir die Radstrecke im Vorfeld genauestens mit dem Auto angeschaut, aber auf dem Rad war alles anders, sogar meine Trinkflasche habe ich verloren."

Zum Ende der Radstrecke folgte eine 6 km lange, steile Abfahrt auf der der Tacho gern auch mal 86 km/h zeigte. Der zweite Wechsel lief wie geschmiert - zumindest bei Stefan und Ingmar. René hat mal was neues probiert. "Ein Moment, den man nicht erleben möchte. Man kippt seinen Wechselbeutel aus und denkt sich: 'Ohh, diese Schuhe kenne ich aber nicht!' Also, alles wieder einpacken und hoffen, dass der eigene Beutel irgendwo zu finden ist." Aber auch René hat es (mit eigenen Laufschuhen) auf die Laufstrecke geschafft, konnte dort ordentlich druck machen und einige Konkurrenz aufsammeln.

Auch Ingmar lief zügig los - musste aber ab km 10 für seinen Einsatz auf der Radstrecke zahlen und extrinsisch motiviert deutlich raus nehmen. Stefan konnte auf dem leicht hügeligen 4-Runden-Kurs einen konstanten Pace laufen. René wollte in der letzen Laufrunde nochmals schauen, was so geht und lief "all-out". 

Glücklich und richtig platt waren unsere 3 Starter an der Ziellinie und konnten sich über folgende Splits freuen:

René

00:31:50

02:41:39

01:21:01

04:39:09

AK 4. Platz

Stefan 00:32:39 02:59:22 01:34:30 05:11:48 AK 22. Platz
Ingmar 00:33:59 03:01:01 01:52:12 05:34:15 AK 52. Platz

Organisatorisch, stimmungstechnisch und auch landschaftlich, ein ausgezeichneter Wettkampf - wie alle Drei bestätigen. Dank auch an unsere Supporter am Streckenrand Matthias, Susi, Steffi und Wenke.

 

Ein weiteres Highlight folgte aber noch. René qualifizierte sich mit Platz 2 der "Military Division" für die Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii und nahm den Slot mit einem lauten "YES!!!", bei der Slotvergabe, an! Wir freuen uns, dass unser Team 2016 wieder bei den Weltmeisterschaften vertreten sein wird! ALOHA Kona! :-)

07.08.2016 Schwimm Marathon Zürichsee - Steffen Hartig & Matthias Kneidel mit neuem Streckenrekord – 6:43 Std für 26.4 Km

Wir berichten ja oft über verrückte Sachen aber lest mal das hier... Glückwunsch und dicken Respekt ihr Beiden!!!

 

Das Internationale Marathon-Schwimmen am Zürichsee lockt jedes Jahr  Langstreckenschwimmer aus vielen Ländern in die Schweiz. Bereits zum 29 mal Schwimmen die Teilnehmer die 26.4 km lange Strecke  von Rapperswil nach Zürich. Die Einteilung erfolgt nach Solo-Schwimmer und Staffeln , Männer, Frauen, Altersklassen, mit und ohne Neoprenanzug. 48 Einzelschwimmer und 20 Staffeln gingen am vergangenen Sonntag an den Start. Dieser erfolgte nahe des Hafens von Rapperswil im Freibad „Schlossbadi“. Für alle Einzelschwimmer ging es um 7.00 Uhr an die Startlinie, für die Staffeln erfolgte der Startschuss 15 Minuten später.

 

Der erste Fixpunkt auf der Schwimmstrecke war die sechs Kilometer entfernte Landzunge bei Kehlhof. Auf diesem Teilstück galt es, für die  wartenden Begleitboote zu ihren Schwimmern zu finden, die sie aus Sicherheitsgründen begleiten und auch für die nötige Verpflegung sorgen. Mein Begleiter, Matthias Kneidel, war bereits letztes Jahr beim Starnberger See Längs-Schwimmen (20 Km) an meiner Seite. Im Vorfeld haben wir die Pausenzeiten besprochen, ebenso auch die Reihenfolge der Verpflegung.

Bei der Ortschaft Meilen bei Kilometer 14,3 lag der sogenannten „Cut-off“-Punkt. Alle Schwimmer, die diesen nicht bis spätestens 13.30 Uhr erreichen konnten, wurden von der konsequenten Wettkampfleitung aus dem Rennen genommen. Bei Meilen wartete zudem eine weitere Herausforderung: Die Anlegestelle der Fähre, die regelmäßig zwischen Horgen und Meilen verkehrt. Wenn ein Schwimmer Pech hatte, musste er an dieser Stelle zwei bis drei Minuten warten und verlor wertvolle Zeit, bevor er die Fährstrecke kreuzen konnte. Der immer stärker aufkommende Wind erschwerte zunehmend die Sicht und Orientierung nach vorne. Das Schwimmen wurde für alle Teilnehmer auf der zweiten Hälfte der Schwimmstrecke deutlich anstrengender. 

Von da an führte die Strecke nahe am Ufer entlang bis hin zum sogenannten „Küsnachter Horn“ bei Kilometer 21,7. Von diesem Punkt aus war für alle Schwimmer endlich das Ziel im Strandbad Tiefenbrunnen zu sehen. Dieses erreichte nach 26,4 Kilometern und 6:35:38 Stunden der schnellste Einzelschwimmer Till Mesmer aus der Schweiz. Nur 8 Minuten später und mit neuem Streckenrekord der Ü50-Männerwertung wurde Steffen Hartig zweit schnellster Einzelschwimmer. Er bewältigte die Marathon-Strecke mit Neoprenanzug in 6:43:22 Stunden und verbesserte deutlich die 2010 aufgestellte Bestzeit um 37 Minuten.

Die Schwimmer dürfen sich während der gesamten Distanz nie auf das Begleitboot begeben oder sich daran festhalten. Selbstverständlich dürfen die Schwimmer jederzeit Pausen einlegen, um sich zu verpflegen oder zu lockern – dies jedoch ausschließlich im Wasser. Ebenfalls untersagt ist das Schwimmen im „Wasserschatten“ des Begleitbootes oder eines anderen Teilnehmers. Zwei patrouillierende Schiedsrichterboote des Veranstalters sorgen für die Einhaltung der Regeln. Zudem ist ein Ärzteboot auf dem See unterwegs, um die medizinische Versorgung der Schwimmer sicherzustellen.

06.08.2016 Starnberger See Schwimmen

Auch bei der diesjährigen Ausgabe des Starnberger See Schwimmens nahmen einige der Tri Team FFB Mitglieder teil. Vom Badeplatz in Possenhofen ging es zum Seehotel Leonie auf der Ostseite des Sees und wieder zurück. Die Gesamtstrecke beträgt regulär 4000 Meter. Nachdem beim Freiwasserschwimmen die Orientierung gar nicht so einfach ist und im Starnberger See auch Strömungen herrschen, kommen je nach Erfahrung und Können der Teilnehmer auch gerne einige hundert individuelle Meter hinzu. Bei der Ausgabe heuer herrschten beste Bedingungen. Das Wasser war mit etwa 22°C gerade richtig für das Schwimmen im Neoprenanzug, auch der Wind hielt sich zurück, so dass das Wasser überwiegend ruhig war. 

 

Der schnellste der TuS-Triathleten war Jochen, der in 54 Minuten auf den 6. Gesamtrang schwamm. Damit lag er nur 5 Minuten hinter dem Sieger Nicky Lange. Dirk erreichte Possenhofen nach 64 Minuten, André folgte ihm 8 Minuten später. Jan und Robert erreichten den Zielbogen nach 76 bzw. 94 Minuten. In der 4er Mannschaftswertung wurde damit sogar der tolle 2. Platz hinter dem MRRC München erreicht. Zusammenfassend also ein erfolgreicher Ausflug des Tri Team an den Starnberger See.  Bereits am 15.08. geht es im Wörthsee weiter.

31.07.2016 Wörthsee Triathlon

Beim Wörthsee Triathlon trug das Tri Team FFB dieses Jahr einen kleinen vereinsinternen Wettstreit durch! "Jung und Schön" vs. "Alt und Reich" - ein dynamisches U23 Team tritt gegen die erfahrenen Ü55 Athleten an. 

Bei beschwerten Bedingungen durch Regen und einem sehr unruhigen Wörthsee gelang es Nadja als erste Schwimmerin die Wechselzone zu erreichen. Damit konnte Johannes mit ganzen fünf Minuten Vorsprung auf die Ü55 Staffel in seinen Part starten. Aber Hans, der nach der Übergabe von Beate in sein Rennen starten durfte, machte gleich ordentlich Druck auf dem Rad. Mit der Zweitschnellsten Radzeit holte er auch auf die U23 auf. Aber Johannes ließ sich nicht zu viel Zeit nehmen und übergab mit guten vier Minuten an Fabian. Gleich zu Beginn ging es einen Kilometer Berg auf, gefolgt von einer Runde im Wald. Fabian ließ nichts mehr anbrennen und sicherte den Sieg mit der schnellsten Laufzeit des Tages. 1:13h benötigte unsere Jugend und präsentierte sich mit 9 Minuten Vorsprung auf Platz zwei in Bestform. Die Ü55 verpasste leider knapp das Treppchen und landete mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf Platz 4 von 19 Teams!

Erschöpft aber glücklich genossen die Fürstenfeldbucker Triathleten zusammen das verdiente Zielbuffet.

30.07.2016 Starnberger Seeüberquerung

Seeüberquerung von Tutzing nach Ammerland von der WaWa Ammerland organisiert. Noch ein richtig uriger Event – ohne viel Schnickschnack: “Wer dersauft wird abgerettet, kostet aber a Kasten Bier – oder mehra - für die Wasserwacht.”

Facts: 4,2 km GPS-ausgemessene “einfache Strecke” von Tutzing nach Ammerland, Abkürzungen nicht möglich. 

Orientierung: Bäume, irgendwann ein Blinklicht. Bojen waren auch da, hat man aber kaum gesehen. Der See ruhig, draußen ein bisschen Dünung und Strömung, das übliche für Freiwasser; fast zu warm für die Neos. Das Wetter war optimal, windstill bei 22 Grad. 182 Teilnehmer waren am Start – und kamen auch an.

 

Jochen mit 59:03 als 2. Mann und gesamt Dritter von 181 Teilnehmer - ist in Top-Form und hat nur im Schlussprint nicht mit den Jungen mithalten können. Barbara als 3. Frau mit 1:15 und gesamt 27. - hat sich an so einem Tag da draußen auf dem Wasser richtig wohl gefühlt. Martina mit 1:40 - hat bei ihrem ersten Freiwasserschwimmen toll durchgehalten. Hat den dicken Waller, der da draußen im See wohnt, nicht getroffen :o)

24.07.2016 Schongau Triathlon

 

Viele Touristen zieht es nach Schongau im Pfaffenwinkel. Warum? Die Altstadt liegt malerisch umringt von einer mittelalterlichen Stadtmauer auf einem ovalen, ca. 75 Meter hohen Hügel. Im Tal, unterhalb des Ortes, fließt der glasklare Lech. Auch acht Triathleten des TuS Fürstenfeldbruck zog es am 24.07.2016 nach Schongau. Der TSV Schongau organisiert hier den relativ kleinen, aber ansprechenden „Schongau Triathlon“. Doch was den Touristen gefällt, hat sich für die Triathleten als Herausforderung entpuppt. So hatte der glasklare Lech am Wettkampftag nach der offiziellen Messung am Morgen zum Beispiel nur 16,1 Grad.

Zunächst startete an diesem Sonntag die Elite zur Bayerischen Meisterschaft über die olympische Distanz, an der Paul Günther teilnahm. Anschließend erfolgte auf der gleichen Strecke der Start für  Werner von Kirschbaum, Carolin, Fabian und Friedrich Schaffert, Dirk Schneider sowie André Tittel. In der dritten Welle über eine Sprintdistanz war Julia Quittek mit dabei. Alle Teilnehmer des Tri Teams Fürstenfeldbruck schwammen dank vielen Trainings und wohl auch einer leichten Strömung sehr gute Zeiten. Die nächste Herausforderung war die hügelige Landschaft des Pfaffenwinkels. Der Start zur Radstrecke hatte es in sich. Wegen einer Baustelle auf dem traditionellen Weg mussten die Athleten sofort den „Weiki-Berg“ in Angriff nehmen. Im Nachhinein gestand so mancher Teilnehmer angesichts des giftigen Anstiegs, dass er kurz davor war zu schieben. Es folgten zwei 20 km lange, schöne Runden immer wieder hoch in die Altstadt, wo sie von begeisterten Zuschauern angespornt wurden. Mit dem Auf und Ab kämpften die Athleten auch bei der anschließenden Laufstrecke. Es mussten 4 Runden für die 10 Kilometer gelaufen werden. Sehr angestrengt aber überglücklich wurden die Sportler von den applaudierenden Zuschauern auf dem Marienplatz empfangen. Die Ergebnisse im Einzelnen lauten: Paul Günther im Ziel nach 2 Stunden und 5 Minuten, Werner und Carolin 2:27 Stunden, Fabian 2:25, Dirk 2:30 und André 2:27 Stunden. Julia durchquerte den Zielbogen auf der Kurzdistanz nach 1:29 Stunden. Schongau wird uns wiedersehen, vielleicht auch ganz entspannt als genießende Touristen. 

24.07.2016 Ironman Zürich

Vier Jahre hatte Anja Kobs darauf hintrainiert, jetzt war es endlich soweit: der erste Start über die Triathlon Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen stand an. Für ihr Debut ausgesucht hatte sich die für das Tri Team FFB startende Athletin das Traditionsrennen in Zürich, das heuer bereits zum 20igsten Mal stattfand. Mit am Start war auch Kerstin Meier, die am Zürichsee ihre zehnte Langdistanz finishen wollte. Als die Startkanone um 6.45 Uhr die Athleten ins Rennen schickte, präsentierte sich der malerisch gelegene Zürichsee scheinbar von seiner besten Seite: ruhiges Wasser, gute Sicht und kaum Wind. Doch mit zunehmender Entfernung vom Land schwand die Idylle: das Wasser wurde unruhiger und die vielen kleinen Wellen erschwerten das Vorankommen. Nach 1.15 Stunden erreichte zunächst die in der Altersklasse 40 bis 45 Jahre (AK 40) angetretene Anja Kobs als Zwölfte ihrer Altersklasse das Ziel an der Ländiwiese, Kerstin Meier folgte eine Viertelstunde später als Zehnte in der AK 50.

Während ihre Vereinskameradin schon die ersten Radkilometer abspulte, kämpfte Meier in der Wechselzone mit den Nachwirkungen des Seegangs im Zürichsee: „Irgendwie hat sich alles gedreht und mir war richtig schlecht.“ Auch bei Vereinskameradin Kobs lief es auf dem Rad zunächst alles andere als rund: „Erst habe ich meine Brillenlinse verloren, dann hatte ich Probleme mit dem Radcomputer und später funktionierte auch die Leistungsmessung nicht mehr.“ Obwohl die in Alling lebende Athletin vor allem in der zweiten Runde mit ihrer Radleistung haderte, hatte sie sich mit einer Zeit von 5.58 Stunden auf den 7. Platz in ihrer Altersklasse vorgearbeitet. Und das Beste aus ihrer Sicht kam ja noch: der Marathonlauf. Nach vorsichtigem Beginn konnte die Athletin des TuS Fürstenfeldbruck bis Kilometer 25 ihren Schnitt von fünf Minuten pro Kilometer halten, dann begann auch für sie die bei einer Langdistanz quasi mitgebuchte „Zeit der Leiden“:  der Magen rebellierte, die Beine verkrampften und der Schritt wurde schwerer und schwerer. Doch angefeuert von den zahlreichen Zuschauern und ihrer Familie bewältigte sie den Vier-Runden-Kurs mit Abstecher durch die weltbekannte Züricher Bahnhofstrasse trotzdem in respektablen 3.43 Stunden. Unendlich glücklich und mit Freudentränen überquerte Anja Kobs als Vierte der AK 40 und 33te Frau gesamt nach 11.02 Stunden die Ziellinie.

Vereinskameradin Kerstin Meier, die zu diesem Zeitpunkt noch drei Runden zu laufen hatte, dachte derweil ernsthaft ans Aussteigen: „Der Magen hat sich einfach nicht beruhigt, ich konnte auf dem Rad kaum was essen und keinen Druck aufs Pedal bringen.“ Doch nach der ersten Laufrunde beschloss die Athletin, ihr zehntes Rennen über die Langdistanz irgendwie durchzubringen. Als die 53-Jährige nach unendlich scheinenden 14.24 Stunden schließlich als Siebte der AK 50 von den Sprechern im Zielkanal empfangen wurde, verkündete sie spontan: „Das war definitiv mein letzter Ironman.“ Ehemann Andreas quittierte die Äußerung mit einem wissenden Lächeln: „Lass‘ uns da mal die nächsten Tage drüber reden.“

17.07.2016 Challenge Roth

Glückwunsch zur bärenstarken Leistung Jungs!

 

Rennbericht von Christian:

Zunächst das Wichtigste: Versprechen aus dem Vorjahr eingehalten!

Ich konnte meine Endzeit vom Vorjahr um satte 24 min. auf 8:53h verbessern! Zum ersten mal hab ich die bisher "ungeliebte" Langdistanz in unter 9h bewältigt. In einem denkwürdigen Rennen, in dem Jan Frodeno eine deutliche Weltbestzeit in Roth aufstellte, konnte auch ich eine persönliche Bestzeit über die Langdistanz erreichen.

Nach solidem Schwimmen ging ich dieses Jahr deutlich mehr Risiko auf dem Rad. Die gefahrenen 4:35h auf 180 km können sich sehen lassen und waren schon grenzwertig. Es war aber einfach geil, unter den Top 20 über den Solarer Berg zu fahren und dann zum zweiten Wechsel zu kommen. Bis ca. km 22 konnte ich auch noch sehr gut und zügig laufen. Aber von km 25-32 musste ich extrem kämpfen und leiden. In dieser Zeit verlor ich auch sehr viele Plätze. Zum Glück konnte ich mich nach einer "Ansprache" in bayerisch-finnisch von meinem Coach Bennie nochmals berappeln. Zum Ende ging es wieder besser und endlich Sub 9h. Vielen Dank nochmals an alle Freunde und Bekannte die mich während des Rennens angefeuert haben. Es war echt cool! Außerdem nochmals vielen Dank an Heidi und Marion für den Homestay und die Umsorgung!

 

Rennbericht von Markus:

Die Tage vor dem Rennen verbrachte ich im VW Bus auf einer Campingplatzwiese in der Nähe des Schwimmstarts. Direkt neben mir haben ein paar Österreicher ihr Camp aufgebaut und sich mit Stigl Bier jeden Abend Mut angetrunken. Lustige Leute!

Nachdem ich bei der Anmeldung im Herbst hochmotiviert 10 Stunden angepeilt habe, durfte ich gleich mit der vierten Startgruppe um 06.45 Uhr ins Wasser gehen. Kurz vorher habe ich noch den Andy getroffen, der ging fünf Minuten vorher ins Wasser. Am Start war eine tolle Stimmung, auf der Brücke über dem Schwimmstart Menschenmassen, am gegenüberliegenden Ufer Heißluftballons. Und man wird persönlich mit Handschlag vom Veranstalter Felix Walchshöfer begrüßt.

Das Schwimmen empfand ich als sehr schnell, weil man in dem Kanal immer nur geradeaus ohne großen Wind und Wellen schwimmt. Schön ist, dass am Ufer überall Menschen stehen und anfeuern. Außerdem war die Strecke alle 200 Meter markiert, so konnte man sein Tempo etwas einschätzen. Ich brauchte 1.06 und bin sehr zufrieden! Beim Wechsel aufs Rad schnappt man sich seinen Beutel rennt ins Zelt, während man sich den Anzug abstreift hilft einem jemand den Beutel auszuleeren, Sachen herrichten und packt den Anzug usw. wieder ein. Einfach Top organisiert!

Aufs Radeln hab ich mir am meisten gefreut, ich bin die Strecke in den Wochen vorher schon zwei Mal abgefahren und da ist bis auf den Gredinger Berg, der sich am Schluss a bisl zieht nichts Wildes dabei. Richtig aufregend ist der Solarer Berg, das muss man einfach mal erlebt haben! Hier stand auch Paul, René und Fabian, die mich angefeuert haben. Das Wetter war optimal. Bei meinen Trainingsrunden war´s windig und immer über 30 Grad, nicht so an diesem Sonntag. Ich konnte eine für mich überragende Zeit von 4.55 Stunden fahren und in die Laufschuhe wechseln. Auch hier wieder tolle Helfer, in der Wechselzone wird einem sofort das Rad abgenommen und der Beutel mit den Laufsachen gebracht.

Zum Laufen muss ich anmerken, dass ich noch nie einen Marathon gelaufen bin. Ich hatte da immer keine Lust drauf. Die längste Strecke im Training waren ca. 33 km. Genauso ging’s mir dann auch. Ich konnte zwar durchlaufen, wurde aber brutal langsam. Dann kommt noch ein langweiliger ewig langer Abschnitt am Kanalufer der auch nicht gerade motiviert. Zu allem Überfluss ging dann auch noch meine Uhr aus und ich hatte keine Ahnung mehr wie schnell / langsam ich gerade unterwegs war. Im Nachhinein betrachtet eigentlich egal, weil schneller wär´s eh nicht mehr gegangen. Naja, meine Laufzeit über 4.33 Stunden werde ich noch verbessern müssen!

Insgesamt habe ich 10.39 Stunden gebraucht. Vom Zieleinlauf weis ich gar nichts mehr, ich war da wie in Trance, fix und fertig, die letzten zwei Kilometer durch die Altstadt von Roth waren unglaublich hart! Einfach nur toll und einen deutlichen Motivationsschub brachte die Begleitung vom Tri Team an der langweiligen Kanalstrecke! Danke! Wer Ideen für einen schönen Langdistanzwettkampf für 2017 hat immer her damit!

17.07.2016  Wörthseeschwimmen des Rotary Club

Jochen und Dirk nahmen am Wörthseeschwimmen des Rotary Club teil, welches seit 2011 jeweils im Juli ausgetragen wird. Die Strecke führte vom Badeplatz Roßschwemme über etwa 1000m zum Badeplatz Birkenweg. Bei 20°C Wassertemperatur und wenig Wind fanden die Schwimmer ideale Bedingungen vor. 

Dirk hegte als letztjähriger Sieger gewisse Hoffnungen auf eine Titelverteidigung. Als er mit Jochen den schnellsten Schwimmer des Tri Team bei der Anmeldung traf war aber klar dass es nur noch um Platz zwei ging. Im Startbereich wurde dann auch noch der mehrfache Sieger des Wörthseetriathlons Maximilian Krumm gesichtet, damit blieb für Dirk nur noch die Hoffnung auf Platz drei. Diesen konnte er dann auch mit einer Zeit von 14:33 min erschwimmen.

Spannend war aber die Frage ob Jochen den um einige Jahre jüngeren Maxi Krumm an dessen Heimatsee schlagen kann. Seine bestechende Form hatte Jochen in den letzten Monaten vielfach beim Schwimmtraining gezeigt, die Vereinskameraden konnten beim Training in der AmperOase meist nur staunen. In einer krassen Zeit von 12:54 min schaffte es Jochen den Kontrahenten um exakt eine halbe Minute zu distanzieren.

Bei den Frauen war auch Jochens Frau Evi am Start, sie erreichte in 17:56 min den zweiten Platz bei den Damen.

16.07.2016 Grassauer Triathlon (SprintDistanz)

Für eine Stunde Sport nach Grassau? Das reichte unseren Triathleten nicht. Nach zwei Starts in der Bayernliga machten sich Paul, René und Fabian ein drittes mal bereit für den Startschuss über die Volksdistanz. 150 Triathleten machten sich um 17:30 in großem Gedränge auf in die 400 m kurze Schwimmrunde. Fabian erkämpfte sich eine gute Position dicht gefolgt von René und Paul. Mit 40 km/h im Schnitt bretterten unsere Sportler über den 20 km langen Radkurs. Und wechselten mit Top-10 Platzierungen auf die Laufstrecke. Paul zündete kräftig den Turbo und kämpfte sich bis an die Spitze, wo er den Führenden taktisch klug auf der letzten Geraden überholte. Ein unglaublicher Sieg trotz der enormen Vorbelastung des Bayernliga Starts am Vormittag! René passierte Fabian auf der Laufstrecke und beendete das Rennen als 10. Gesamt (2. AK30) Fabian blieb dran und erreichte 17 Sekunden später als 13. das Ziel (1. AK20). 

Hier geht´s zum Bayernliga Wettkampfbericht...

10.07.2016 Karlsfelder Triathlon

Wie fast immer meinte es das Wetter gut mit den Veranstaltern vom Karlsfelder Triathlon. Etwas heiß auf der Laufstrecke, ansonsten perfekte Triathlonbedingungen für die ca. 900 Teilnehmer bei der sehr gut organisierten Veranstaltung. Auch wegen der Nähe zum heimatlichen Landkreis hatten sich 13 Mitglieder des Tri Team FFB auf den Weg in den Nachbarlandkreis gemacht. 

Auf der Kurzdistanz waren Jörg Siegling, Thomas Neugebauer, Norbert Obermair, Ulf Dierdorf, André Titel, Wolfgang Weber, Ekkehard Rieder, Robert Obertrais und Christiane Göttner an den Start gegangen. Nach 1,5 km neofreiem Schwimmen, 46 km über die abgesperrte B 471 und 10 heißen Laufkilometern hatte Jörg am Schluss die besten Karten. Er finishte nach 2:23 auf einem sehr starken 2. Platz in der AK 40 und dem 28. Gesamtrang. Auch Neumitglied Thomas legte in 2:35 eine tolle Zeit hin und belegte den 12. Platz in der gleichen AK. Norbert folgte 2 Minuten später, Ulf finishte nach 2:37, André in 2:40, Wolfgang folgte nach 2:42 vor Ekkehard und Robert, welche nach 2:48 mit nur 3 Sekunden Abstand das Ziel erreichten. Christiane zeigte sich mal wieder als Titelsammlerin und gewann in 3:09 die TW 60.

 

Jens Schreibner, Dirk Schneider, Britta Bährle und Martina Dasing-Rost hatten sich für die Volksdistanz mit 500 m im See, 26 km Radstrecke und 5 km Lauf entschieden. Hier war Jens in 1:16 der schnellste und erreichte damit den 2. Platz der AK 45. Dirk folgte 3 Minuten später und gewann die AK 50. Britta und Martina finishten nach 1:30 bzw. 1:45.

Bilder zum Wettkampf findest du auf unserer Facebook Seite "Tri Team FFB"

09.07.2016 24h MTB Rennen

Normalerweise findet man einen Triathleten zur Hauptsaison nicht auf dem Mountainbike, dennoch wagten sich gleich vier unserer Triathleten vergangenes Wochenende an das 24h MTB-Rennen im Münchner Olympiapark. Peter war mit dem 8er Firmenteam „Aufzugsdienst München“ am Start. Familie Schaffert wagte sich sogar nur zu viert an die Aufgabe möglichst viele 6,9km Runden während der 24h zu sammeln. 

Gleich von Anfang an fuhren sich beide Teams an die Spitze ihrer Wertungen. Die ersten acht Stunden waren schnell rum, doch im Hinterkopf noch weitere 16 Stunden zu fahren forderten nicht nur die Beine,  auch die 32°C in der prallen Sonne raubten Kräfte.  Peter und Fabian fuhren, wenn es sich ergab, eine Runde zusammen um den Windschatten auszunutzen und sich anderen Fahrern gegenüber einen Vorteil zu verschaffen. Nachts sank die Stimmung, es war vor allem im Waldstück stockfinster und die Müdigkeit machte sich Bemerkbar.  Dennoch motivierte die aktuelle Platzierung zum weiterfahren. So langsam ging um fünf Uhr morgens die Sonne wieder auf und den Athleten wurde klar, dass ein Ende in Reichweite lag. Peter hatte mit seinem Team eine erfolgreiche Nachtschicht geschoben und nichts mehr anbrennen lassen. Klarer Sieg mit mit 5 Runden Vorsprung auf Platz 2. 95 Runden nach 23:48 entspricht 636,5km mit 9500 HM für das Aufzugsdienst München. Fabian Carolin Friedrich und Michael waren allerdings gezwungen bis zum Ende zu kämpfen. Nach 20 Stunden trennten die ersten vier Teams nur eine Runde. Am waren es nur 5 Minuten nach 24 Stunden die zum Sieg fehlten. „Knappe Sache aber wir haben alles gegeben und sind überglücklich mit dem zweiten Platz“ äußerte sich Fabian völlig erschöpft im Zielbereich. 86 Runden haben die vier absolviert was etwa 576KM mit 8600HM entspricht.

03.07.2016  Simssee Langstreckenschwimmen

Einen Tag nach den Vereinsmeisterschaften nahmen Kerstin und Jochen beim Simssee Langstreckenschwimmen im Chiemgau teil. Angeboten wurden die Distanzen 500m, 2, 4 oder 6 km. Beide waren für die 6 km gemeldet, die gleichzeitig zur Wertung des Austria Open Water Cup gehören und dadurch erstklassig besetzt waren. Das Wetter am Wettkampftag war ideal – Sonnenschein, 22°C Wassertemperatur und kaum windbedingte Wellen auf dem See. Nach den kürzeren Strecken ging es um 11.15 Uhr für die 6 km-Schwimmer ins Wasser. 3 Runden à 2 km mit kurzem Landgang waren zu bewältigen. Jochen erreichte nach 1:13:26 als 3. seiner AK (Masters 2) und 9. in der Gesamtwertung das Ziel. Kerstin brauchte 13 min länger und stieg nach 1:26:02 aus dem Wasser. Damit belegte sie den 2. Platz in der AK Masters 1. Der Schnellste über die 6 km war Nicky Lange mit beachtlichen 1:06:01, die erste Frau erreichte nach 1:10:57 das Ziel.

03.07.2016 Ironman Frankfurt

Brucker Triathleten nehmen einen tiefen Zug WM-Luft

Am vergangenen Wochenende war es soweit – das Saisonhighlight 2er unserer Langdistanztriathleten war gekommen. Stefan und René starteten am 03.Juli bei den IRONMAN Europameisterschaften und zugleich Deutschen Meisterschaften der Langdistanz in Frankfurt am Main und hatten dabei 3,8km zu schwimmen, 180km Rad zu fahren und im anschließenden Marathon 42,2km zu laufen.

Bestens vorbereitet reisten beide gemeinsam bereits am Freitag an um alles Notwendige stressfrei vorzubereiten zu können. Schließlich galt es einen optimalen Wettkampf abzuliefern. Vorausgegangen war sowohl für Stefan, als auch für René eine nahezu krankheits- und verletzungsfreie Vorbereitungszeit von 8 Monaten. Mehrere Vorbereitungswettkämpfe und Leistungstests galt es zuvor immer wieder zu absolvieren, mit dem einzigen Ziel am „Längsten Tag des Jahres“ optimal vorbereitet zu sein und Top-Leistung bringen zu können.

Der Wettkampfsonntag startete früh, 6:40 Uhr fiel der Startschuss zum „rolling-swimstart“ (eine neue Startvariante, bei der nicht alle 3171 Athleten auf einmal starten, sondern nach erwarteter Schwimmzeit aufgestellt im Takt weniger Sekunden, immer wieder 5 Athleten ins Wasser gelassen werden). Mit einer Schwimmzeit von 59:58 gelang es René erstmalig unter einer Stunde zu schwimmen – die Freude war riesig. Stefan folgte mit starken 1:01:31 und konnte sich ebenfalls über neue persönliche Bestzeit freuen.

Beflügelt von der tollen Schwimmleistung ging es nach einem schnellen Wechsel auf´s Rad darum, Kräfte einzuteilen und sich von anderen Athleten und dem anfänglichem Rückenwind nicht zum überzocken verleiten zu lassen. Ebenso wie der akribisch ausgetüftelte Ernährungsplan sollten auch die optimierten Zeitfahrräder und die Renntaktik zum Erfolg beitragen. „Ruhiger Rad fahren, schneller Laufen" lautete der schlaue Plan. Bei hügeligem Profil (1200HM) und immer wieder wechselnden Winden nicht ganz leicht umzusetzen. Nach 4:56:44 stieg René vom Rad. Dies bedeutete eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,5km/h. Stefan folgte mit 5:07:56.

In gerade mal einer Minute schaffte es René im Anschluss auf die Laufstrecke – womit er schneller als der Europa- und Viezeeuropameister wechselte. Mit den auf der Radstrecke bewusst gesparten „Körnern“ schlugen Stefan und René ein ordentliches Tempo an und absolvierten die erste Hälfte des Marathons in gerade einmal 1:34:00. Bekanntlich beginnt ein Langdistanztriathlon aber erst nach dem Halbmarathon und so konnten weder René, noch Stefan das Tempo weiter so hoch halten. Mit dennoch richtig starken Laufleistungen liefen René mit persönlicher Bestzeit nach insgesamt 9:19:07 und Stefan nach 9:47:11 über die Ziellinie am mit Zuschauern überfüllten Frankfurter Römer.

Beide sind mit ihrer Leistung und Platzierungen überglücklich. Stefan erlangte in seiner Altersklasse (M 45-49) Platz 35 (von 440) und lief als gesamt 301ster ins Ziel. René durfte sich über Platz 23 (von 304) in seiner Altersklasse (M 30-34) und über Platz 115 der Gesamtplatzierung freuen.

 

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und eine gute Erholung.

02.07.2016 Vereinsmeisterschaft

Etwas Sonne bei rund 20°C, ideales Wetter für unsere Vereinsmeisterschaft. Hoch motiviert trafen wir uns bereits um halb 8 am Pucher Meer um unsere neuen Vereinsmeister zu krönen. Bei den Männern war der Vorjahressieger Paul klarer Favorit, bei den Frauen hingegen alles offen weil Abteilungsleiterin Babs dieses Jahr die Organisation übernahm und als amtierende Meisterin nicht an den Start ging. 

Bereits beim Schwimmen präsentierten unsere Athletinnen ihre Stärke im Schwimmen. Raphaela und Kerstin stiegen vor allen Männern nach gut 11min aus dem Pucher Meer. Fabian und Bernd folgten wenige Sekunden später und wechselten routiniert auf das Mountainbike. Favorit Paul holte seinen kleinen Rückstand nach wenigen Kilometern auf dem Rad auf, verfolgte den führenden Bernd und übernahm im Wechsel zum Laufen die Führung. Fabian folgte nach Bernd mit einer halben Minute Rückstand auf die 5km lange Laufstrecke. Bei den Frauen mischten auf dem Rad zwei weitere Athletinnen ganz vorne mit. Carolin und Gaststarterin Felicitas präsentierten sich hervorragend auf der 18km langen Crossstrecke und übernahmen die Führung bis zum abschließenden Lauf. Paul bewies seine Laufkünste erneut und erreichte als Erster das Ziel. Fabian gelang es auf dem letzten Kilometer Bernd noch einzuholen und beendete das Rennen auf Platz Zwei. Bei den Frauen lief sich Kerstin zurück an die Spitze und gewann die Wertung der Frauen. Komplettiert wurde das Podium durch Raphaela und Carolin. Auch unsere restlichen Athleten schenkten sich nichts und bisschen die Zähne für einen Schlussprint noch einmal zusammen.

Die Abteilungsleitung rundete unsere Veranstaltung mit der Siegerehrung ab bevor sich die Athleten Abends zum Grillen und Fußballschauen trafen.

  Name, Vorname AK        Total      Swim        Bike        Run

 

 

1. Günther, Paul M35 1 01:03:13 00:11:34 4 00:32:43 2 00:18:54 1
2. Schaffert, Fabian M20 1 01:04:53 00:11:24 1 00:34:02 3 00:19:26 2
3. Durach, Bernd M55 1 01:05:30 00:11:29 3 00:32:42 1 00:21:18 5
  Riedl, Anton M55   01:08:24 00:08:16   00:37:07   00:23:00  
4. Siegling, Jörg M40 1 01:08:31 00:11:58 6 00:35:22 5 00:21:09 4
5. Teufelhart, Hans M50 1 01:11:27 00:13:07 8 00:35:14 4 00:23:05 12
6. Dietrich, Michael M25 1 01:12:02 00:14:31 13 00:37:04 7 00:20:26 3
7. Schneider, Dirk M50 2 01:12:06 00:11:28 2 00:36:06 6 00:24:31 14
8. Neugebauer, Thomas M40 2 01:14:23 00:12:56 7 00:39:10 9 00:22:16 7
9. Tittel, André M45 1 01:15:21 00:13:36 9 00:38:57 8 00:22:46 9
10. Schreiber, Jens M45 2 01:17:34 00:14:29 12 00:41:19 16 00:21:45 6
11. Schubert, Leon MJU18 1 01:18:08 00:14:21 10 00:40:52 15 00:22:54 10
12. Obertreis, Robert M45 3 01:18:23 00:16:32 16 00:39:14 10 00:22:36 8
13. Hermes, Walter M35 2 01:18:41 00:14:25 11 00:40:31 13 00:23:44 13
14. Klocke, Carsten M50 3 01:19:01 00:11:57 5 00:40:48 14 00:26:16 16
15. Schaffert, Friedrich M55 2 01:19:13 00:16:20 15 00:39:49 11 00:23:04 11
  Dörle, Lukas MJU16 1 01:20:42 00:14:54 14 00:40:25 12 00:25:21 15
                     
1. Hartig, Kerstin W45 1 01:13:03 00:11:20 2 00:40:48 3 00:20:54 1
2. Ignatz, Raphaela WJU20 1 01:14:28 00:11:20 1 00:41:06 4 00:22:01 2
3. Schaffert, Carolin W20 1 01:15:08 00:12:06 4 00:38:52 1 00:24:08 3
  Famella, Felicitas W20 2 01:16:52 00:11:32 3 00:39:23 2 00:25:56 4
4. Quittek, Julia W25 1 01:27:32 00:16:21 8 00:42:38 5 00:28:31 6
5. Bährle, Britta W45 2 01:27:32 00:14:46 6 00:45:13 6 00:27:32 5
6. Hornung, Elke W50 1 01:32:39 00:13:52 5 00:47:31 7 00:31:15 7
7. Fischer, Kim W20 3 01:36:22 00:15:56 7 00:48:36 8 00:31:48 8

26.06.2016 Ergebnisse der letzten Wochen

18.06.2016 IRONMAN 70.3 Luxembourg

168. Platz Florian Ardner - 5:27h

 

19.06.2016 Triathlon Lauingen - Mitteldistanz

55. Platz Werner von Kirschbaum - 4:33

 

25.06.2016 Unterallgäuer Triathlon - Kurzdistanz

53. Platz Ulf Dierdorf - 2:36h

 

26.06.2016 Königsbrunner Triathlon - Kurzdistanz

2. Platz Melanie Braunmüller - 2:31h

30. Platz Wieland Zentner - 2:21h

149. Platz Wolfgang Weber - 2:45h

 

26.06.2016 Chiemsee Triathlon - Kurzdistanz

2.Platz Christian Jais - 2:03h

237.Platz Joachim Schramm - 3:02h 

 

26.06.2016 Chiemsee Triathlon - Mitteldistanz

52.Platz Markus Eder - 4:29h

227.Platz Norbert Obermaier - 5:31h

25.06.2016 Hyeres Triathlon

Mal entspannen im Urlaub? Nicht für einen Triathleten! 

Jörg entschloss sich dieses Jahr in seinem Urlaub in der Cote d'Azur die angepasste Mitteldistanz in Hyeres über 1,9/99/18 zu bewältigen. Traumhafte Bedingungen erlebten die Teilnehmer bereits beim Schwimmen in einem wellenlosen und klaren Mittelmeer. Jörg legte gleich ordentlich vor und stieg nach 28min aus dem Wasser. Gute 100km mit 1400Hm durchs Küstengebirge auf einer Einmalrunde, zwei Anstiege mit anspruchsvollen Abfahrten ließen das Triathlonherz höher schlagen.

Jörg genoss die Radstrecke und konnte als 50. Gesamt den anspruchsvollen Kurs gleichmäßig hinter sich bringen. Gerade in den Laufschuhen machte sich die Mittagssonne bemerkbar, 32° ohne Schatten raubten auf den ersten Kilometern enorm viel Kraft. „Da kam die erste Verpflegung nach 4km genau richtig, sonst hätte ich mich zum angebotenen Trockenobst legen können“ scherzte Jörg. Die restlichen 14km folgten über Sand, Gestein und Kies, was sich ebenfalls sehr Kräfteraubend gestaltete. Auf den Letzten vier Kilometern kam der Wind sturmartig entgegen was vielen die letzten Körner kostete. Einige Athleten waren an dieser Stelle gezwungen zu gehen. Mit einer Laufzeit von 1:41 erreichte Jörg überglücklich das Ziel als 54. Gesamt.

 

 

„Die tollen Eindrücke waren auf jeden Fall erfüllend! Kann den Wettkampf nur weiterempfehlen, wer diese Region mal besuchen möchte.“

19.06.2016 Challenge Heilbronn

 

Ein wenig enttäuscht war Barbara Woköck vom TuS Fürstenfeldbruck zunächst schon, dass die Veranstalter der Deutschen Triathlonmeisterschaften über die Mitteldistanz (1.9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21.1 km Lauf) in Heilbronn vor dem Wetter kapitulieren mussten. Doch aufgrund der hohen Strömungsgeschwindigkeit und schlechten Wasserqualität des hochwassergeplagten Neckars fiel die Auftaktdisziplin buchstäblich ins Wasser und wurde durch einen 5 Kilometer-Lauf ersetzt. Diesen absolvierte die in der Altersklasse 55 startende Abteilungsleiterin des Tri Teams FFB in 20.20 Minuten, was einen Vorsprung von knapp einer Minute auf die nächste AK-Konkurrentin bedeutete. Auf der mit zahlreichen ruppigen Anstiegen, anspruchsvollen Abfahrten und Kurven gespickten Radstrecke durch den Heilbronner Zabergäu, die mit 1200 Höhenmetern ein absolut taugliches Format für eine Deutsche Meisterschaft besaß, vergrößerte die Triathletin ihren Vorsprung kontinuierlich und startet mit knapp 15 Minuten Vorsprung in den abschließenden Halbmarathon durch die idyllischen Neckarauen. „Die erste Stunde“, so Barbara Woköck, „lief es prima, doch ab Kilometer zwölf ging der Kampf dann los“. Jetzt zeigte sich, dass die Beine im Gegensatz zum klassischen Triathlon eben auch fünf Laufkilometer mehr absolvieren mussten. Doch die erfahrene Athletin biss sich durch und erreichte nach insgesamt 5.27 Stunden als souveräne Siegerin der AK 55 das Ziel vor dem Heilbronner Rathaus.

Erster Gratulant war Vereinskollege Paul Günther, der in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 4.44 Stunden den 19. Rang belegte. Die in der AK 40 angetretene Tri Team Athletin Anja Kobs lag nach starkem ersten Lauf sogar auf Platz 16 in der Frauen-Gesamtwertung, verlor dann aber auf der Radstrecke mit einer Zeit von 3.04 Stunden etwas den Kontakt zu den Top-20. Engagiert startete die passionierte Läuferin in den abschließenden Halbmarathon: „Es lief sich sehr gut an, war aber leider wohl zu schnell“, kommentiert Anja Kobs ihr Rennen. Doch auch sie kämpfte sich durch und erreichte nach 5.03 Stunden als dritte der AK 40 und 22. Frau gesamt die Ziellinie. Komplettiert wurde der Auftritt der Athleten des TuS Fürstenfeldbruck von Kerstin Meier, die den Wettkampf genau wie Vereinskameradin Anja Kobs als Vorbereitung für den Ironman Zürich nutzte. Die 53-jährige Langdistanzspezialistin zeigte eine solide Lauf- und Radleistung und erreichte mit 6.13 Stunden Rang 14 in der AK50. 

19.06.2016 Schliersee Alpen Triathlon

12°C und strömender Regen. Das waren dieses Jahr die Wetterbedingungen für die wohl härteste Kurzdistanz in Deutschland. Von 500 gemeldeten Teilnehmern gingen nur rund 250 an den Start, darunter Familie Schaffert mit Carolin, Friedrich und Fabian vom Tri Team FFB. Um 11 Uhr ging Fabian mit der ersten Startgruppe in den schönen Schliersee, Carolin und Friedrich folgten 5 Minuten später mit den restlichen Startern. Gar nicht mal so kalt wenn man bedenkt dass der See deutlich wärmer als die Umgebungstemperatur war. Durch eine komplett aufgeweichte Wechselzone wechselten alle problemlos auf das Rad. Hier machte sich der Regen wie kleine Nadelstiche auf der Haut bemerkbar. Eiskalte Finger und Zehen gestaltetem die schmalen und gefährlichen Abfahrten auf wasserüberfluteten Straßen zu einer riskanten Herausforderung. Da freute man sich schon fast als man den „Endgegner“ (Spitzingsattel) hoch zum Spitzingsee kurbeln durfte.

Nach 40km und knapp 1000HM auf dem Rad galt es dann die letzten 10km mit noch einmal fast 200 HM zu Fuß zu bewältigen. Fabian konnte mit einer Zeit von 41min noch ein paar Plätze gut machen und kam nach 2:32  als 20. Gesamt ins Ziel. Carolin beendete als 15. Frau den Alpentriathlon in 3:03, eine Minute vor Friedrich, der sich damit ebenfalls im guten Mittelfeld befand bei einem extrem starken Starterfeld. Endlich im Ziel angekommen lockerte sich das Wetter und die drei genossen ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen mit frisch zubereiteten Kaiserschmarrn im Zielbereich. Trotz der kalten Temperaturen und des Dauerregens hat es den Dreien riesig Spaß gemacht, nicht nur wegen den Zuschauen die wirklich an jeder Ecke standen und für eine grandiose Stimmung gesorgt haben, sondern auch wegen einer toll organisierten Veranstaltung mit wunderschönen und abwechslungsreichen Strecken. Ein Muss für jeden Triathleten!

19.06.2016 Erdinger Stadttriathlon

Wenn man am Morgen des 19. Juni, dem Tag des Erdinger Stadttriathlons, in den Himmel sah, wusste man, dass man heute einen ständigen Begleiter hatte: den Regen. Aber wir wären keine Triathleten, wenn wir uns von diesem Wetter abhalten ließen. So starteten an diesem Tag Christiane Göttner (Altersklasse, AK 60) und André Tittel (AK 45) auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen - 40 km Rad – 10 km Laufen) sowie Walter Hermes (AK 35) auf der Volksdistanz (0,4 km - 20 km – 4 km). Der Schwimmstart fand im Kronthaler Weiher statt, an dem für die rund 1000 Starter ein kleiner Bereich in der allgemeinen Baustelle abgesperrt war. Alle drei Athleten schwammen sehr gute Zeiten und erreichten im Vergleich innerhalb der Altersklassen sehr gute Plätze. Der Wechsel auf das Rennrad war durch den völlig aufgeweichten Boden eine rutschige Angelegenheit. Doch konnten die Triathleten des TuS FFB auf der komplett gesperrten und relativ flachen Kreisstraße ED-19 einige Zeit wieder gut machen. Das High Light des Erdinger Stadttriathlons ist, wie in jedem Jahr, die anschließende Laufstrecke durch die Innenstadt und den Stadtpark. Begleitet von Samba-Trommeln, Blaskapellen und anfeuernden Zurufen der vielen Zuschauer vergaß man den Schlamm und die Anstrengung. Die sportliche Leistung konnte sich sehen lassen. Christiane konnte an der Stadtpfarrkirche als 2. in ihrer Altersklasse nach 2:57 Stunden den Silberpokal entgegennehmen. André durchquerte nach 2:31 Stunden den Erdinger Weißbier - Torbogen als 21. der Altersklasse. In der kürzeren Distanz schaffte Walter den 7. Platz der AK 35 in 1:11 Stunden.

Nach Aufwärmen und Wechsel der Kleidung stand fest: egal wie das Wetter sein wird, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

12.06.2016 Triathlon Ingolstadt

Ekkehard beim Ingolstädter Triathlon
Ekkehard beim Ingolstädter Triathlon

Beim Triathlon in Ingolstadt gaben sich Norbert und Ekkehard die Ehre. Beide lieferten auf der Olympischen Distanz ein solides Rennen ab. Norbert kam nach 2:29h und Ekkehard in 2:37 in Ziel.

 

Bereits die Woche zuvor waren bei nicht so schönem Wetter Kerstin und Jörg beim Triathlon in Bad Tölz. Jörg zeigte nach längere Pause eine super Leistung und wurde mit einer Zielzeit von 2:16h Gesamt 11er. Kerstin überquerte die Ziellinie nach 3:09 und gewann Ihre Altersklasse.

 

Ein ganz besonders Schmankerl erlebte Wieland bei der Wolfgangsee Challenge. Am Samstag stand ein Crosstriathlon und am Tag darauf ein klassischer Triathlon auf dem Programm, beides über die Olympische Distanz. Am ersten Wettkampf Tag lieferte Wieland eine souveräne Leistung ab (AK Platz 3) und Positionierte sich gut für den nächsten Tag. Dort gab er noch einmal alles und gewann seine Altersklasse. Der Muskelkater war wohlverdient, am Samstag ging der Wettkampf über 3h, am Sonntag noch einmal 2:25h. Super Leistung

11.06.2016 Bayernliga Herren - Kulmbach

Der gesamte Triathlon wurde nach einem Radunfall einer Athletin abgebrochen und deshalb auch nicht gewertet. Das gesamte Team wünscht der verunglückten alles Gute und eine schnelle Genesung!

 

Dennoch wollen wir die Erlebnisse des Kapuziner Alkoholfrei Triathlon Kulmbach in einem kurzen Bericht zusammenfassen: Hier gehts weiter...

05.06.2016 Waginger See Triathlon

Bereits beim Einrichten der Wechselzone beim Strandbad in Waging, war nicht schwer zu erkennen wie gut die Fürstenfeldbrucker vertreten waren. Neben unseren fünf Ligastartern waren hier noch einmal 12 ambitionierte Athleten am Start! Gerade noch Glück mit dem Wetter, starteten als erstes die Männer und fünf Minuten später die Frauen ins Renngeschehen. 750 Meter betrug die Schwimmstrecke, schnellster Mann war Markus Eder mit einer Zeit von 12:26. Nur wenige Augenblicke später stiegen Ingmar, Thomas und Carsten fast zeitgleich aus dem Wasser. Als schnellste Fürstenfeldbruckerin folgte Carolin mit 13 min unmittelbar vor Barbara.

Auch auf der Radstrecke präsentierte sich das Tri Team FFB hervorragend. Markus schoss mit 40 km/h im Schnitt über den Rundkurs um den See. Dicht gefolgt von Ingmar und Thomas, die nicht locker ließen. Bei den Frauen erkämpften sich Caro ebenfalls eine gute Ausgangsposition für den anschließenden Lauf. Über 5 km nochmals alles geben war angesagt! Markus erreichte das Ziel somit in 1:05 und Ingmar folgte auf dem dritten Platz seiner neuen AK M45 in 1:07. Bei den Frauen überholte Abteilungsleiterin Babs Caro beim Krautenberg-Anstieg auf der Laufstrecke und konnte den knappen Vorsprung bis zum Ziel halten, 40 Sekunden trennten die beiden zum Schluss nach 1:15.  

Bei der Siegerehrung belegten unsere Athleten fünf Podiumsplätze. Martina, Markus und Ingmar waren bei der anschließenden Siegerehrung auf dem dritten Platz zu finden. Barbara und Christiane standen sogar ganz oben auf dem Podest!

 

Hier gehts zum Bayernliga Wettkampf...

29.05.2016 Challenge Salou

Nach der Enttäuschung und einer leichten Erkältung ging es für Christian zum nächsten Rennen nach Spanien. Bei der Challenge Salou konnte er zeigen, dass sich die harte Arbeit der letzten Wochen/Monate gelohnt hat. Ihm gelang sein erstes Top Ten Ergebnis bei einem Rennen der Challenge-Serie!!! Bei besonders schwierigen Wetterbedingungen konnte er sein Potential sehr gut abrufen:

 

Durch den starken Wind war das Meer sehr unruhig und die Orientierung erwies sich als sehr schwer! Leider habe ich, sowie einige andere Pros dadurch einige extra Meter gemacht, bevor wir von einem Kanufahrer geleitet wurden... Mit ordentlich Rückstand ging es somit aufs Rad. Hier kam mir der starke Wind und die kraftbetonte Strecke entgegen. Schnell konnte ich einige Positionen gut machen und mich in die Top Ten fahren. Als 8er ging es somit in die letzte Disziplin. Bei mittlerweile praller Sonne und heißen Temperaturen gemixt mit Windböen konnte ich meine Position bis zum Schluss verteidigen und kam überglücklich in 4:11:51 Stunden ins Ziel. Diese Platzierung und die gezeigte Leistung stimmen mich zuversichtlich für die nächsten Rennen!

28.05.2016 Trimotion 111 Saalfelden

Von wegen „Nichts für Weicheier“: Malerisch präsentierte sich der Ritzensee im österreichischen Saalfelden am Wettkampfmorgen den Teilnehmern beim Trimotion Triathlon (1km Schwimmen, 100 km Rad, 10 km Laufen). Das Wasser hatte angenehme 19 Grad und es gab eine eigene Startgruppe für die Frauen, das war alles sehr entspannt“, fasst Barbara Woköck vom Tri Team Fürstenfeldbruck die erste Disziplin zusammen. Doch nach dem Schwimmen, das sie und Vereinskameradin Melanie Braunmüller unter den ersten fünf Damen beenden konnten, wurde der für seine extremen Bedingungen berüchtigte Wettkampf seinem Image mehr als gerecht. Gleich sechsmal mussten die Starter diesmal eine mit steilen Anstiegen, unübersichtlichen Abfahrten und vielen Haarnadelkurven gespickte 16km-Runde auf dem Rad mit jeweils 250 Höhenmetern bewältigen. Melanie Braunmüller meisterte den Kurs als schnellste Teilnehmerin in 3.03 Stunden, Barbara Woköck fuhr sich mit gleichmäßigen Rundenzeiten in 3.11 Stunden auf Platz vier vor. Als beide gerade in die Laufschuhe gewechselt waren, legte das für 15 Uhr prognostizierte Gewitter so richtig los. Der Regen weichte die durch Wiesen und Waldstücke führende Laufstrecke auf, so dass die Veranstaltung jetzt eher einem Crossrennen ähnelte. Die beiden TuS-Athletinnen zeigten dennoch eine engagierte Laufleistung und konnten sich im Spitzenfeld der Damen ganz vorne platzieren: Melanie Braunmüller wurde in 4.20 Stunden Dritte in der Frauen–Gesamtwertung und auch in der Altersklasse (AK) der über 30-Jährigen. Barbara Woköck belohnte sich fürs Durchkämpfen mit einem hervorragenden vierten Platz bei den Damen und siegte überlegen in der AK 50. Den ersten Platz in der Damenwertung sicherte sich Elisabeth-Maria Haas vom MRRC München (4.12 Stunden) vor der Österreicherin Sandra Rehrl (4.13 Stunden).

22.05.2016 triathlon.de CUP

Drei Triathleten vom Tri Team FFB meldeten sich dieses Jahr für die Königsklasse bei der 4. Auflage des Triathlon.de Cup an - Das Tripple! Die besondere Herausforderung – gleich drei Triathlon mit zunehmenden Distanzen mussten an einem Tag absolviert werden. Los ging es für Friedrich, Paul und Fabian bereits früh morgens um 8:30Uhr auf der Schnupperdistanz. Nach 200m schwimmen im 15° kalten Becken der Regatta kam Fabian als erstes in die Wechselzone dicht gefolgt von Paul. Auf dem Rad wurde gleich ordentlich Druck gemacht. Die zwei Führenden, darunter auch Paul schossen mit 40 km/h im Schnitt über die 10km lange Strecke. Abschließend ging es mit einem kleinen Anstieg auf jeder Runde zweimal um die Regattatribüne. Paul war auf den letzten 3km zu Fuß klar im Vorteil und konnte das erste Rennen in nur 28 Minuten für sich entscheiden. Fabian folgte zwei Minuten später auf dem dritten Platz und Friedrich beendete die Schnupperdistanz in 37min.

Drei Stunden Pause hatten die drei bevor es auf die doppelte Distanz ging. Dazu kam die Mittagssonne, die die Temperaturen um einige Grad erhöhte. 12:30Uhr - Zweiter Startschuss mit über 200 Teilnehmern auf der Volksdistanz. Fabian und Paul legten sich mit einer soliden Schwimmleistung eine gute Ausgangsposition und kämpften über die ganzen 20 km auf dem Rad um die Führung. 42km/h waren im Schnitt nötig um sich von der starken Konkurrenz nicht durchreichen zu lassen. Auch hier präsentierte Paul wieder seine Laufkünste, trotz Vorbelastung aus dem ersten Wettkampf konnte er an der Spitze dran bleiben und beendete das Rennen nur knapp 20sek langsamer als der Sieger auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung (AK M35 Sieg) mit einer Zeit von 55Min. Fabian folgte 3 Min später auf dem 8. Rang und Friedrich belegte Platz zwei in seiner AKM55 in 1:13. Siegerehrung? Fehlanzeige! Die Sportler waren bereits mitten im nächsten Rennen unterwegs.

 

Die Motivation sank, die Temperaturen stiegen weiter! Jetzt noch ein Triathlon? Und auch noch doppelt so lang! Da mussten die drei jetzt durch, Aufgeben war keine Option. 15:15Uhr - Letzter Startschuss über die olympische Distanz. Los ging es mit 1500m schwimmen. Fabian hielt sich gut und konnte mit der Führungsgruppe aus dem Wasser steigen. Nach 30 km auf dem Rad um das Regattabecken holte Paul auf und die beiden fuhren trotz schweren Beinen und stärker werdenden Wind die insgesamt 40km mit einem soliden Schnitt von 36-37 km/h ab. Jetzt nochmals 11km über 3 Runden bei 30° zu Fuß. Paul gelang es den Olympischen Wettkampf in 2:17 zu beenden und belegte damit Platz drei in seiner Altersklasse. Fabian erreichte sichtlich erschöpft das Ziel auf dem ersten Platz seiner AKM20 in 2:24. Friedrich folgte in 2:57. Auch für ihn hatte sich das Kämpfen gelohnt! Nicht nur das Tripple war endlich geschafft, er stand auch erneut auf dem Podest, 3.Platz in seiner AK55M.

 

In der Tripple Wertung wurden die Zeiten aller drei Wettkämpfe addiert. Sieger war, wie im Vorjahr auch schon, Mattis Leon. Paul meisterte die besondere Herausforderung auf Platz zwei und Fabian gelang der Sprung auf den dritten Platz. Friedrich belegte Platz 14. Super Leistungen der Athleten wenn man beachtet das  sieben Teilnehmer das Tripple gar nicht beenden konnten. Ein ganzer Tag Triathlon ging erfolgreich zu Ende für die TuS Fürstenfeldbruck Mitglieder. Herausforderung mit Bravour bestanden. Fünf Gesamtplatzierungen und fünf Altersklassensiege! Ganze Zehn von Zwölf möglichen Platzierungen erreichten die Triathleten und konnten sich neben den ganzen Einzelstartern trotz enormer Vorbelastungen ordentlich durchsetzen.

 

14.05.2016 Triathlon Weiden

Beim Triathlon Weiden ging es dieses Jahr wieder sehr schnell zu. Gerade noch Glück mit dem Wetter durften sich Julia, Friedrich und Fabian freuen bei angenehmen 17° starten zu können. Geschwommen wurde im Schäzlerbad gefolgt von einem welligen Wendekurs a 9 km und einer anschließenden Laufrunde um die kleinen Seen im Areal des Freibads.

 

Startschuss für Julias ersten Triathlon überhaupt war um 14:15. Gar Nicht Mal so einfach, wenn neun Leute gleichzeitig auf einer Bahn losschwimmen, sich richtig einzuordnen. Aber sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und absolvierte souverän ihre zehn Bahnen um schnell auf das Rad wechseln zu können. Mit 42min inkl. beider Wechselzeiten machte sie während der zweiten Disziplin noch einmal 3 Ränge gut. Endlich beim Laufen angekommen hatte sie sich ihre Kräfte gut eingeteilt und erreichte das Ziel in insgesamt 1:23h.

„Endlich ging es mir beim anschließenden Laufen gut“ meinte sie glücklich im Zielbereich.

 

Auf der Olympischen Distanz waren Friedrich und Fabian gestartet. 30 Bahnen schwimmen, vier Rad- und vier Laufrunden mussten die beiden hinter sich bringen. Fabian war auf der schnellsten Bahn eingeteilt und benötigte 24 min für die 1500m. Vier Minuten langsamer als die beiden Besten Schimmer der Veranstaltung. Friedrich kämpfte mit zwei parallel schwimmenden Brustschwimmern und wechselte genau 10 min später auf das Rad. Gleich zu beginn Starker Gegenwind! Hier galt wie in Krailling auch schon taktisch fahren. 30km/h verhalten gegen den Wind und 47 dank Rückenwind zurückballern ermöglichten Fabian die 36km in einer knappen Stunde abzufahren. Friedrich kämpfte ebenfalls mit dem starken Gegenwind vor allem Berg auf, kämpfte sich aber weiter nach vorne.

Beim abschließenden Lauf reichte es nicht mehr um den Sieger in seiner AKM55 einzuholen. „Er hat mir einfach zu viel beim Schwimmen abgenommen“ diagnostizierte Friedrich im Ziel. Dennoch gab er sich glücklich mit dem zweiten Platz und einer Gesamtzeit von 2:34h. Fabian kämpfte um sein Pace halten zu können aber musste leicht zurück stecken. 42:30min auf die 10km bedeuteten für ihn eine Zielzeit von 2:08h. Gerade noch mit dem 9.Gesamt in den Top Ten  gelandet, belegte er den 2. Platz seiner AK20M. Mit 1:47h setzte sich Sieger Nils Daimer vom Team Erdinger Alkoholfrei deutlich ab und gewann den Triathlon Weiden 2016.

08.05.2016  Regensburg Marathon

Beste Stimmung, viele Schweißtropfen, keine Unfälle: 4800 Freizeitsportler genossen den Regensburg Marathon. Es war der bisher schönste Tag dieses Jahres, den Petrus exakt auf den Jubeltag des 25. Regensburg Marathon gelegt hatte. So genossen bei dieser Jubiläumsveranstaltung am Sonntag die Marathon-Zaungäste auf der Strecke und die vielen versammelten Familien der Läufer bei Start/Ziel am Westbad dieses Kaiserwetter bei 25 Grad. Den Läuferinnen und Läufern wäre es dagegen wohl recht gewesen, wenn die morgendliche Kühle ein wenig länger angehalten hätte. So flossen auf dem Halb- und dem Dreiviertel-Marathon und auf der vollen Strecke über 42,2 Kilometer viele Schweißtropfen, aber es standen auch 65 000 Wasserbecher für die Läufer aus insgesamt 25 Nationen bereit. Zudem kühlten die Feuerwehren mit kleinen Sprenkelanlagen heiße Beine und qualmende Socken. Neue Streckenrekorde brachte der Regensburg Marathon keine, obwohl Bands und Musikgruppen an 18 Stellen mit flotten Rhythmen die Beine der Läufer beschleunigten. So lief der schnellste Mann, Thomas Mittag vom TSV Jetzendorf, mit 2 Stunden 37 Minuten den Kilometer in 3:44 Minuten. Die schnellste Frau, Mikki Heiß von der LG Telis Finanz brauchte nur zehn Minuten länger und trabte den Kilometer in 3:59 Minuten.

Alle miteinander genossen sie die schöne Stadt, die herrliche Atmosphäre, die gute Musik und die netten Aufmunterungen vom Straßenrand. Nur Petrus hatte es, wie gesagt, ein wenig zu gut gemeint.

Die Regensburger Strecke führt erstmals nicht mehr hinaus in den Landkreis, sondern verfolgt eine Doppelrunde durch das historische Zentrum. Das bietet drei Vorteile: Die Läufer können das Altstadtflair intensiver genießen. Schaulustige verteilen sich nicht so stark, sondern feuern die Teilnehmer in Gruppen an. Und es gibt kaum einen Abschnitt ohne Musik. Klänge für jeden Geschmack werden geboten: Vom Afro-Cuban-Percussion-Project über Rockbox bis zu „Stadtgespräch“ und bayerischer Blasmusik.

Eine weitere Neuerung: Die Läufer nehmen den Weg über das Continental-Gelände. Eine davon ist der 1,3 Kilometer lange Systemprüfkurs mit drei Fahrspuren. Dort wird sich am Sonntag die Wende des Halbmarathons und Marathons sowie eines von zwölf „Stimmungsnestern“ des Regensburg Marathons befinden. Eine Verpflegungsstation, eine Percussion-Band und ein DJ werden Sportler und Publikum bei Laune halten.

 

 

Sehr Zufrieden war Ekkehard und Robert mit dem Marathon, den die beiden in einer super Zeit abgespult haben, Ekkeharrd benötigte 3:47 Stunden und Robert lief kurz danach in 3:58 Stunden über die Ziellinie. Beide waren mit Ihrer Leistung überglücklich.

08.05.2016 Wings for Life World Run

„Wir laufen für alle, die es nicht mehr können“  Ganz nach dem Motto gehen hier 100% der Einnahmen in die Rückenmarkforschung.

Das Prinzip? Ganz einfach – Der Start ist weltweit zur gleichen Zeit - in München um 13 Uhr. Ab dem Startschuss stehen euch 100 abgesperrte km zur Verfügung, allerdings werdet ihr von einem Catcher Car „gejagt“ das 30 min nach euch auf die Strecke geht und mit zunehmender Distanz immer schneller wird.  Beispielsweiße habt ihr für einen HM 1:52 min zeit und für einen Marathon 3:08. In München Gewann Florian Neuschwander mit über 63,5km. Der Weltweite Sieger hieß Calcaterra, Giorgio und lief sogar über 88km. Bei den Frauen gewann die Japanerin YOSHIDA, KAORI mit fast 66km. Für das Tri Team FFB war Fabian direkt auf der Strecke und Paul lief per App mit. Beide wollten eigentlich nur ca. 21km laufen, dann hat es so Spaß gemacht, dass die beiden noch ein paar Kilometer drauf gelegt haben.

 

Eine große Veranstaltung bei der jeder ein Gewinner ist der für den guten Zweck läuft. Zudem macht das außergewöhnliche Rennformat enorm Spaß. Jeder der mit dem Bus zurück gefahren wurde erhielt unüberhörbaren Beifall von Läufern auf den oberen Rängen im Olympiastadion die ihr Rennen bereits beendet hatten.

Falls euch die Anreiße ein zu großer Aufwand ist könnt ihr auch per App mitlaufen – hier wird euch virtuell angezeigt wann euch das Catcher Car überholen würde. Alles in allem eine tolle Veranstaltung für Läufer und Sportler jeder Leistungsklasse.

07.05.2016 Günzburger-Cross-Triathlon

Beim Günzburger Cross-Triathlon stand Paul nach seinem kleinen Patzer in Krailling überpünktlich am Start. Um 12:00 Uhr ging der älteste Teilnehmer auf die 400m lange Schwimmstrecke, Paul war mit der Startnummer 112 genau 37 Minuten später dran. Er entschied sich für den Neoprenanzug bei 17° mehr als verständlich um nicht auszukühlen. Auf den schmalen Spuren und etlichen langsamen Schwimmern war es nicht ganz so einfach sich eine gute Ausgangsposition für die folgenden Disziplinen zu schaffen. Doch es gelang Paul die 400m in 6:35 inkl. der ersten Wechselzeit hinter sich zu bringen. Jetzt ging es mit dem MTB auf eine interessante 20km lange Strecke mit anspruchsvollen Anstiegen und gefährlichen Kurven mit groben Schotter. Schnell Rad gegen Laufschuhe getauscht folgten die abschließenden 5,8km durch den Trimm dich Pfad bis in die Günzburger Brauerei. Verrücktes Rennen, wenn man nicht genau weiß an welcher Position man steht, also immer Vollgas. Und das hat auch super geklappt, mit 3 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz war er aber schon etwas erstaunt bei der starken Konkurrenz. Klasse Veranstaltung in Günzburg, Paul war begeistert und wird bestimmt wieder kommen um seinen Titel zu verteidigen.

01.05.2016 Duathlon Krailling

Den Startschuss hatte Paul bei den Bayerischen Meisterschaften im Kurzduathlon (10 km Lauf, 42 km Rad, 5 km Lauf) in Krailling „irgendwie verpennt“: Statt sich von Beginn an in der Spitzengruppe festzusetzen, startete der Athlet des Tri Team Fürstenfeldbruck erst einmal eine Aufholjagd und konnte schließlich nach einem Kilometer bis auf 200 Meter zur Spitzengruppe aufschließen.  Aussichtsreich auf Platz vier liegend wechselte er dann im Gelände des Kraillinger Bauhofs auf die abgesperrte, topfebene Radstrecke rund um das Gewerbegebiet „KIM“. „Statt dem richtigen Druck aufs Pedal kamen leider nur ein paar Krämpfe, es war halt – wie fast immer in Krailling – etwas zu kalt“, beschreibt der Athlet des TuS Fürstenfeldbruck die nicht gerade idealen äußeren Bedingungen. Mit einer soliden Laufleistung sicherte sich der frisch gebackene zweite Vorsitzende vom Tri Team FFB schließlich in 1.59 Stunden Platz 5 in der Wertung der Bayerischen Meisterschaft, neun Minuten hinter dem Sieger Roman Deisenhofer von der TG Viktoria Augsburg. René überquerte nach 2.03 Stunden die Ziellinie und konnte als Zehnter ebenfalls in Bayerns Duathlon-Top-Ten vorstoßen. Das gelang Carolin bei den Frauen zwar nicht ganz, doch der zwölfte Platz in 2.39 Stunden ist für die nach einem längeren Australien-Aufenthalt wieder zurückgekehrte Studentin ein vielversprechender Start in die neue Triathlonsaison. Gleiches gilt auch für ihren Bruder Fabian, der trotz Abi-Stress einen guten 5. Platz in der Altersklasse 20 belegte. Tracy Warbrick startete in Krailling das erste Mal für das Tri Team FFB, sie erreichte über die halbe Strecke beim Volksduathlon Platz 17.

 

Weitere Ergebnisse Kurzduathlon:

47. Platz – Ingmar Schell (8. Platz AK 45)

63. Platz – Friedrich Schaffert (4. Platz AK 55)

24. Platz – Kerstin Meier (3. Platz AK 50)

24.04.2016 Hilpoltstein Duathlon - Titelverteidigung & Pannenpech

Am vergangenen Sonntag machten sich Christian und René auf den Weg ins fränkische Hilpoltstein um beim DuathlonDay "einen raus zu hauen". Bei Christian ging es dabei um nicht weniger als die Titelverteidigung.
Im 400 Personen starkem Starterfeld mussten sich unsere beiden Athleten zunächst auf der 8km Laufstrecke im Feld positionieren. Christian lief bis km 5 in der 3-Mann starken Führungsgruppe - ließ dann aber taktisch klug leicht abreißen und wechselte auf platz 3 liegend auf die 30km lange Radstrecke. René lief in der 6-Mann starken Verfolgergruppe und konnte auf Platz 8 liegend wechseln.
Mit den Wetterbedingungen wurde der April seinem Ruf gerecht und bot einen Mix aus 4°C, starken Wind, Schneefall sowie etwas Sonne.
Durch eine bärenstarke Radperformance konnte sich Christian immer wieder an die Spitze setzen, duellierte sich dort mit dem später zweit platzierten, fuhr die zweit beste Radzeit im Feld und ging als erster auf die zweite Laufstrecke.
René konnte seine gute Platzierung auf den ersten 15km der Radstrecke leicht verbessern, musste dann aber aufgrund eines Plattens den Schlauch seines Vorderrades wechseln. Weit abgeschlagen galt es die zweite Hälfte des Radkurses, mit nur 3,5Bar im Vorderrad, vorsichtig anzugehen.
Unter strengen Blicken seines eigens angereisten Trainers Bennie, dominierte Christian den zweiten Lauf über 3km deutlich und konnte nach 01:29:43 mit einem Vorsprung von 30sec vor dem ehemaligen Seriensieger Bernd Hagen als erster die Ziellinie überqueren."Es war sehr, sehr hart aber es hat sich gelohnt." Sagte Christian überglücklich im Ziel.
René lief zwar noch einen starken zweiten Lauf aber kam nicht über einen 43ten Platz hinaus. 
"Ich hab zwar gesagt, ich will solche Wettkämpfe nutzen, um Dinge ausprobieren aber Schlauch wegen Platten bei der Hälfte der Radstrecke bei kalt, Schnee, Wind und auf Platz 7 liegend, wechseln hab ich nicht gemeint :o)" Sagte er im Anschluss mit einem Lächeln.

19.04.2016 Rothschwaiger Volkslauf, Andechs, Jetzendorfer HM

09.04.2016 Forstenrieder Volkslauf

Spontan entschieden sich die Triathleten vom TuS FFB beim 30. Forstenrieder Volkslauf teilzunehmen.

René wagte sich an den offiziell vermessenen Halbmarathon und legte eine spitzen Zeit für die frühe Jahreszeit hin. Mit 1:18 erreichte er den 6. Platz von knapp 500 in der Gesamtwertung.

Julia benötigte 37 Min für die 6,8km Strecke und belegte damit den 9. Platz der Frauenwertung.

Auf der 10km Strecke waren Barbara, Christian, Wieland, Paul und Fabian an den Start gegangen. Abteilungsleiterin Babs kämpfte im Zielsprint um die AK-Plätze und lief sich auf den Zweiten Platz ihrer AK55 mit nur neun Sekunden Abstand zu Platz 1. Fabian benötigte 39 Min dicht gefolgt von Wieland mit 40 Min. (30. Und 36. Overall). Christian Jais erreichte mit knapp 35Min den neunten Platz von knapp 600 Teilnehmern. Paul gelang sogar der zweite Platz, nur 14 Sek trennten ihn vom Gesamtsieg. Weitere Teilnehmer waren Jutta Zentner (50 min) und Zuzana Stalcerova (56 min).

Im Anschluss belohnten sich Athleten des Tri Team FFB für die guten Leistungen mit Kaffee und Kuchen in der Traditionskonditorei Widman.

07.03.2016 Vipa HerzoCross Herzogenaurach

Vergangenen Sonntag veranstaltete die Turnerschaft Herzogenaurach 1861 e.V. den 6. Vipa HerzoCross Duathlon. Ideal für die frühe Saison zur Vorbereitung, dachten sich auch Julia, Carolin, Friedrich und Fabian und machten sich bereits um 6 Uhr früh auf den Weg nach Herzogenaurach.

 

Bereits beim einrichten der Wechselzone nieselte es bei eiskalten 2°. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss für die ersten 4,3km auf befestigten Waldboden und bereits nach gut 14 min waren die Schnellsten schon auf dem Rad. Hier hieß es die Konkurrenz möglichst schnell abzuhängen, keine einfache Aufgabe bei eingeschränkter Sicht durch Schlamm und Windschattenfreigabe. Friedrich stürzte hier leider und konnte das Rennen nicht mehr beenden (Gute Besserung an dieser Stelle!!!). Zurück in der Wechselzone mussten die schlammigen Schuhe getauscht werden und eine letzte Wendestrecke über 2,5km stand an.

Vereinsneuling Julia belegte bei ihrem ersten Duathlon den 4. Platz ihrer AK 25 in 1:22. Carolin erreichte in 1:16 den 2. Platz der AK20. Fabian erreichte das Ziel in 57 min und gewann damit seine AK 20., 6. Platz overall von knapp 100 Teilnehmern. Zusammen gelang es den Athleten Platz 3 der Teamwertung zu ergattern.

 

Nach dem Rennen waren wir uns alle einig, trotz schlechtem Wetter hat es Riesenspaß gemacht. Kurz gesagt: flotter Zeitablauf, nettes Team, Zuschauerfreundlich einfach eine tolle Veranstaltung. Nächstes Jahr wieder!

13.02.2016 Winterlaufserie München

Am 13.02.16 passierten 588 Teilnehmer die Startlinie für die vier Runden á 5km der Winterlaufserie bei bewölkten 8° im Olympiapark, mit dem Ziel, noch einmal in der Serienwertung Plätze gut zu machen. Mit Paul Günther, Fabian Schaffert, René Pfaffner, Anja Kobs, Sven Gosmann, Stefan Karl und Friedrich Schaffert war das Tri Team FFB wieder gut aufgestellt.

Für Anja war dies der erste Wettkampf nach längerer Pause, doch mit einer souveränen Laufzeit von 1:23 gewann sie ihre Altersklasse W40 und erreichte den 6. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.

Auch René lief gleich mit einem Pace von deutlich unter 4min/KM los und konnte das Rennen in 1:15 beenden, damit erreichte er den 16. Platz von knapp 600 Teilnehmern. Stefan Karl überquerte die Ziellinie in 1:21.

In der Serie werden für die Wertung die Zeiten aller drei Läufe (10km/15km/20km) addiert. Fabian erreichte am Samstag das Ziel in 1:17 und lief sich damit auf den 16. Platz der Serienwertung mit einer Zeit von 2:56. Paul wurde mit 1:11 Vierter beim letzten Lauf und lies damit alle Konkurrenten seiner Altersklasse M35 hinter sich. In der Serienwertung musste er sich nur dem Top-Läufer Sebastian Nadler geschlagen geben und erreichte den grandiosen zweiten Platz mit einer Gesamtzeit von 2:37.

Sven Gosman benötigte 3:04 für die 45km, Friedrich Schaffert 3:29.

 

Als Belohnung für die schnellen Zeiten gewannen Paul, Sven und Fabian die Teamwertung mit 40 min Vorsprung auf das zweitplatzierte Team. Insgesamt wurden starke Zeiten gelaufen, gute Aussichten also, für eine starke Saison 2016.

16.01.2016 Winterlaufserie München / Ismaning

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss und über 750 Läufer begaben sich auf die 15km lange Strecke über 3 Runden der WLS-München. Das Organisationsteam um Alexander Fricke hat ganze Arbeit geleistet und die Strecke im Olympiapark von Schnee und Eis befreit.

Gleich zu Beginn lief Paul in der ersten Gruppe mit. Allerdings hielten sich die schnellen Läufer in der ersten Runde etwas zurück, hier hieß es nicht überpacen und Kraft sparen. Paul gelang dies grandios und er erreichte als Dritter mit einer Zeit von 52:22 das Ziel (Sieg seiner AK M35). In der Serienwertung steht Paul wie bereits im Vorjahr auf Platz 1, allerdings ist der Abstand auf die Verfolger sehr gering.

Auch Fabian Schaffert erreichte sein Vorhaben die 15KM in unter einer Stunde zu absolvieren, mit einer Zeit von 58:15 und sicherte sich den 27. Platz in der Gesamtwertung(Platz 9 AK MU30).

Nur wenige Augenblicke später überquerte Sven Gosmann die Ziellinie. Er benötigte 1:01:32 und belegte einen tollen 63. Platz (11. Platz AK M45). Fabians Vater Friedrich unterbot seine vorgenommenen 1:10:00 und benötigte 1:09:43 für die drei Runden. (Ges Pl. 193 AK M55 8.).

Nach dem Wettkampf genossen die Sportler bei guter Stimmung noch ein verdientes Erdinger Weißbier, natürlich alkoholfrei ;)

 

Auch René war wieder unterwegs und startete am Folgetag beim 2. Lauf der Ismaninger Winterlaufserie. Mit Ihm freuten sich 1015 Läufer auf die 17km langen, glatten, verschneiten Waldwege.

Allen voran Sebastian Nadler. Während er sich am Vortag im Olympiapark noch schonte überquerte er nach 55min als erster die Ziellinie. Gut 9min später (01:04:34) war auch René als gesamt dreizehnter (5.AK) im Ziel und mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. 

 

Alles in allem wieder einerfolgreiches Wochenende für die Brucker Triathleten.

Die Saison 2015 liegt bereits im Archiv, wir freuen uns auf spannende Berichte für das neue Jahr.